script type="text/javascript" src="http://use.typekit.com/lly0jff.js">
Bettinas Keimbackstube. Hmm! Lecker! Gebackene Keime sollen ja besonders knusprig sein! (Gesehen beim Basitsch, Unkundigen auch als “basic” bekannt)
Ich kann nicht mehr! Ich liebe diesen Artikel! Ich liebe Vice! Ich hoffe es ist okay, hier mal zu zitieren!









Ein DJ an der sonntagnachmittäglichen Isar beschallte Ruhesuchende und Erholungswillige. Aber schön war’s!
Ob er von der After-Hour übrig geblieben war, am letzten Sonntag, oder auf seine Partygäste wartete – wir werden es nie erfahren.
Als Selbständiger soll man demnächst für seine Rente vorsorgen. Das finden wir unfreiwillig Scheinselbständigen von Blogmunich natürlich besonders prima, so hat der Arbeitgeber keine Kosten und der blöde Dödel von lohnebenkostenfreiem Volldepp zahlt trotzdem brav in die Riester-Schwachsinns-Versicherungen, die Rentenkasse oder sonstwas Tolles ein. Wir fordern: Selbständigen-Rente: Sofort! Denn würden wir selbständigen Blogmunich-ler sofort in Rente gehen dürfen, würden wir nicht mehr den Hasskübel auf arbeitgeberkompatiblen Politikern auskippen, sondern könnten sinnvolle Dinge tun wie
Verkäuferinnen-ABMs bei Zara initiieren (“haben Sie diesen Hut auch in schön?”), mit Sonnebrillen-Anproben bei H & M den Betrieb aufhalten oder einfach im Biergarten sitzen und saufen. Wir haben das schon mal ausprobiert und finden: Das fühlt sich deutlich besser an als Arbeiten oder in die Rentenkasse einzahlen!
Olfaktorisches hat es der Frauenpresse ganz offensichtlich ganz besonders angetan. Die Bücher, die derzeit so kursieren heißen – ohne Quatsch:
Der Duft…
…der Lotosblüte
…der Kaffeblüte
…der Pfirsichblüte
Der Eukalyptusblüte
…der Apfelblüte
…von Safran
…des Jacaranda
…der Farben
…der Erinnerung
…von Bittermandel
…des Himmels
…des Sommers
dann gibt es noch “Der Duft….” der Wüstenrose, des Mangobaums, der Mondblume, von Zuhause, des Blutes, des Lindenbaums, der Rose, der Sehnsucht, von Sandelholz, von Erde und Zitronen, von Seide, von Schokolade.
Mannomann! Wir empfehlen: Der Duft des Sesselpupses!
Irre Iiiiiiiiiirrrrre! Dekos aus Menschenmassen, Nibelungen in Orggewändern, Tarnkappen, Herr der Ringe auf wagnerianisch, wer kann, sollte sich das geben! (3.7. und 10.7. in München.
Weia! Waga! Woge, du Welle,
walle zur Wiege! Wagalaweia!
Wallala, weiala weia!
Wehe wenn weise Weblogger Wagner wagen: Wahnsinn! Wabernde Wassermassen wallen während windende Wirbelsäulen wanken… Woglinde und Wellgunde waten widerspenstig im Watt. Wurzeliger Winselzwerg: Wiedersacher von Wellgunde! Wertstück wegnimmt! Wiederschaun, Wellgunde, du widerliches Weib! Wertstück will Winselzwerg: Wertvollen Werkring wetzen. Wellgunde weint: Wehe! Wehe! Wotan! Wohlbehalten Wertstück wiederbringe! Wellgunde winselt wuchtige Worte. Welche Wirkung!
Ich danke Wurzi, Nina und dem Universum (genau in dieser Reihenfolge), dass ich dabei sein durfte. Widirallalla!
Gerade da, wo wir im letzten Post aufgehört haben, nämlich ob Illustration/ Comic/ Werbung auch Kunst ist, setzen wir hier wieder an. Zuerst aber MUSS gesagt werden, dass das Zusammenspiel von Illusion, Illustration, musikalischer Diktion und Installation “A Clowns Illusion” bei Familie Blogmunich zur unbedingten Enthusiation geführt hat. Bilder (Illustrationen?) von Ferdalita, Video-Installationen von Capsolé und die leise Melancholie des Singer/Songwriters Antun Opic, der live dazu aufklampft, setzten einen sofortigen Relaxreflex in Gang. Flirrende Bilderrahmen, zwinkernde Portraits, Omaschränke mit Projektionsscheiben, der Minifriedhof und und eine Himmel-Hölle-Erde-Landschaft, in die man sich selbst hineinbeamen kann, löste – entspannte – Begeisterungsstürme in unsern infantilen Herzen aus.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Ob Kinderbuchillustratorin Fedralita aus Wien, deren Portfolio zweifelsfrei imposant ist, hier Kunst oder Illustration ausstellt, beschäftigte uns den Rest des Abends – den man gelockert (und rauchend) bei Bier und Longdrinks an der Babel-Bar ausklingen lassen kann.
Wir fanden: Technik: Eins, setzen. Aaaaber zu oft erinnern Fedralita-Bilder wie das:
zu sehr an 503er Pierrotschrott: 
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Oder das:
an die Gmunder Keramik der 50er:
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Oder ihre Indianerromantik an die 80er-Stretchhosenträger-Buden-Deko:.
Trotzdem: Das Zusammenspiel ist UNBEDINGT sehens- und empfehlenswert, sogar – oder besonders – Kinder werden daran ihre Freude haben. Heute, 19.1.2012 bis 22:00 Uhr, Freitag, 20.1.2012