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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Humor’ Category

Bilderrätsel des Tages

Posted Mittwoch, Januar 18th, 2012
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Was ist das :

UND

-

Auflösung: Nazis und Goldmund (aua, ich weiß!)

Danke, Titanic! Wieder mal auf den Knien gelegen!

Posted Freitag, November 25th, 2011
Posted in Aktionen, Fundstücke, Humor, Polemik | Kommentare deaktiviert

Ich will nicht bleiben, wie ich bin…..

Posted Montag, Oktober 17th, 2011
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Gesehen in der Barerstraße

Was für Christoph….

Posted Freitag, Juni 17th, 2011
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Das ist ein Zelt, ein echtes und funktionstüchtiges!

und ausnahmsweise einmal Werbung, das Ding gibt’s hier. Ich weiß aber nicht, ob die international verschicken:

http://www.firebox.com/product/3644/VW-Camper-Van-Tent

Das ist billig. Und EHEC.

Posted Mittwoch, Juni 8th, 2011
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Meine Freunde essen keinen Salat mehr. Und keine Tomaten. Und keine Gurken. Es gibt schließlich schon 22 EHEC-Tote.

Ich habe mich dazu entschlossen:

Nicht mehr ins Krankenhaus zu gehen (25.000 Tote jährlich dank MRSA-Keim alleine in D)

Nicht mehr zu putzen (5500 bei Putzen tödlich verunglückte Hausfrauen jährlich)

Nicht mehr Auto zu fahren (fast 4000 Tote)

Nicht mehr zu arbeiten (208.000 Herzinfarkttote)

Nicht mehr am Kugelschreiber zu lutschen (100 Tote jährlich)

Nicht mehr zu essen (100.000 Diabetestote)

und auch auf Sex muss ich verzichten (2 Tote jährlich)

Eines aber muss gesagt sein. EHEC-Viren beißen sich nicht auf bösen Killergurken oder menschenverachtenden Kamikaze-Tomaten fest, sondern sind ein Produkt der Massentierhaltung (gepaart mit der Pharmaindustrie), und das sagen wir schon seit JAHREN!

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ehec-aus-der-massentierhaltung

So.

Nun zum erfreuliche Teil: Isarimpressionen, Strickguerilla, neuer Dresscode im Biergarten, Ficken

Das ist nett von der Stadt München, dass sie bei ihren Sexangeboten auch an die Hartz-IV-Empfänger denkt (gesehen auf dem Streetlife-Festival). Ficken für 2,50!

Kuschelente, Kuschellaternenpfahl, Kuschel- äh nä Bauch halt

Arbeitsalltag  (gesehen unter Robert Hofmanns Fenster in der Metzstraße)

Künstlerin Shakti hat Nachwuchs – wer tauft mit?

Posted Freitag, Mai 27th, 2011
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Das blogmunicheigene Huhn Shakti, berühmt und oft interviewt seit der Kunstaktion “angedacht.mai.erdgeschoss.” in der Metzstraße, ist wieder Mutter geworden. Die rigorose Verfechtung ihrer Ein-Küken-Politik stammt aus der Liaison mit einem chinesischen Seidenhahn, der auch der Vater des Kindes ist. Shaktis Aktion am Muttertag 2009, an der blogmunich bzw text-werk-design als Aufbauhelfer tätig war, hatte damals folgenden Hintergrund:

“die idee war, sich doch diesen Scheißmuttertag an den Hut zu stecken.

wir präsentierten ein lebendiges, gerade brütendes Huhn im Käfig. Shakti, Sanskrit für weibliche Urkraft des Universums. der Käfig trug die Aufschrift „Glucke“. Dazu zeigten wir Kati (ohne Käfig), ebenfalls mit dem Etikett „Glucke“ am Hut, an die Mütter im Publikum verteilten wir auch Glucken-Schilder zum an-den-Hut-stecken, die mit Begeisterung angenommen wurden. In Anlehnung an andere F-Eiertage wie den Vatertag bölkten die anwesenden Mütter ein paar Liter Tegernseer in ihre lebensspendenden Körper, sozusagen als klerikales Trank-Opfer im Rahmen eines anti-Fruchtbarkeitsrituals. Als nun Robert Hofmann die Idee an uns herantrug, Tier-Eventkunst bei ihm im Fenster zu zeigen, diskutierten wir lange mit den Hühnern darüber. Die anderen Hühner besuchten damals diverse Bildhauerkurse, planten außerdem ein Eier-Happening für die Documenta und wollten sich nicht mehr auf das billige Rollenklischee der Glucke festlegen lassen. Shakti aber sagte trotz ihres Mutterschaftsurlaubs zu.

Das Resultat des Gluckenstadiums von Shakti kam übrigens  am Todestag von Michael Jackson zu Welt und wurde in dessen Angedenken „Jacko“ getauft. obwohl es – im Gegensatz zu diesem – schwarz war.”

Jacko:

Das Neue:

Namensideen werden gerne entgegen genommen.

Post 2:

Donnerstag in der Redaktion in der Arabellastraße. Die neue Cosmopolitan ist da und auf ihr ein Satz “Glückskarten”. Nach langem Zieren ziehe ich endlich doch eine. Ich habe es befürchtet: “Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und schreiben Sie ein Gedicht mit den Worten “WAFFEL, EIS, SONNE und LÄCHELN”.

Wohlan:

Westerwelle, kalt wie EIS, lügt wie gedruckt und red’ nur Scheiß.

Westerwelle, blöder Affel, Mann, gehst du mir auf die WAFFEL!

Die Glückskarten wirken, mir geht es schon viel besser! Weiter also:

SONNE brennt, schwitz wie ein Schwein, Schweiß läuft ins Dekolleté  hinein,

Hunde dürsten, japsen hecheln, grinsen sabbernd ZahnfleischLÄCHELN

Ha! So gut gings mir doch schon lang nicht mehr!  Die nächste Übung wird fürmmich sein: Ein Liebesgedicht mit den Worten: Gruft, Aas, Leiche und Grausamkeit zu verfassen. Bald auf diesem Blog!


Fundstücke – Gelbe Seiten – Esskultul

Posted Donnerstag, Mai 19th, 2011
Posted in Allgemein, Fundstücke, Humor, Münchentrend, Party, Völkerverständigung | Kommentare deaktiviert

Da ga es mal einen Claim “Vielleicht hätten Sie jemand fragen sollen, der sich damit auskennt – Gelbe Seiten”. Nicht dass das jetzt irgendwie im Zusammenhang steht, also gelb, äh, Mist, ah, Rassismusverdacht.

Aaaaber, Bonanza-Fans aufgepasst: Hop Sing lebt! DAS fanden wir auf der Website eines Chinesischen Restaurants in der Paul-Heyse-Str:

Und dann gibt es noch einen Tipp, das Phonografenfest im Kaufring. Obwohl: Das letzte Mal haben wir es geschafft, den Altersschnitt zu senken, statt wie sonst zu heben.

Dazu passend das Schild einer Haidhauser – äh – Praxis?

Der April musste blogmäßig ausfallen, da sich Blogmüniiik auf Forschungsreise nach Vietnam begeben hatte. Thema: BBB – Beach, Buddha & Bier. Erstaunliche Parallelitäten taten sich da auf!

Beispielsweise das vietnamesische Wort für Fassbier: BIA HOI. Bia hoi! Das klingt schwer nach bajuwarischem Imperativ. Auch Kurzsätze wie “Lang nei”, “Mei Gweih” oder “Ja Mei” waren in Saigon zu hören, allerdings konnten wir nie herausfinden, was sie bedeuten. Buddha hin, Buddha her, auch die gepflegte Vietnamesin haut sich scheinbar ab und zu gerne einen hinter die Binde…

Eine weitere Parallelität: Stickbilder. Aber die können wir besser! Wir sind Stickpapst. Bzw. die wundervolle Künstlerin Victoria Martini. Diese feierte in der brandneuen Galerie Artischocke am Freitag, den 13. Mai Vernissage. Und während in Vietnam die Nadeln für die schauerlichsten Varianten diverser noch schauerlicherer Themen heißgestickt werden, beispielsweise DAS:

erfreut uns Frau Martini mit einem witzigen Mix aus feinem bis ironischem Kunstsinn und filigraner Handwerkskunst.

Das sieht dann so aus:

oder so

oder auch so:

Die neue Galerie Artischocke und die Künstlerin Victoria Martini selbst sehen übrigens SO aus:

(in blau, in der Mitte). Die Vernissage danach, Stefan Haas in unserer neuen Lieblingskult(ur)stätte, dem Salon Irkutsk – war irgendwie nicht zu sehen. Die Bilder waren so klitzeklein, dass der Künstler selbst seinen Gästen die mikroskopisch kleinen Comics mit der Taschenlampe zeigen musste. Aber der Salon war – wie immer – angenehm, klasse, schön, lustig, feinsinnig, bierselig, abstürzig.

An sich sollte hier der Artikel darüber stehen, wie wunderschön es mal wieder in der Wiedefabrik war, aber aus aktuellem Anlass muss ich meinen Lachmuskelkater mit euch teilen:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

DJ Grufti rockt die Afterprayparty im alten Peter

Posted Donnerstag, Februar 3rd, 2011

Wenn Chefsodomisten die Schäfchen weglaufen, dann muss aber, also wirklich. Und wenn kleine Jungs nicht mehr Minis- sondern lieber Demonstranten werden, und Legobaukästen „Stuttgart 21“ heißen (siehe älterer Post http://blogmunich.net/?p=685), dann ebenso. Ein nicht versiegender Quell des Frohsinns ist der Versuch, junge Menschen an die Kirche zu binden, immer wieder. Wir sprechen jetzt nicht von den verklärten jungen Blassgesichter bei den Kirchentagen, das ist ein anderes trauriges Kapitel, nein, wir munkeln über die kirchlichen Pläne, die Peterskirche für die junge schwarzen Szene attraktiver zu gestalten.
Beim jüngsten Besuch von Blogmunich im alten Peter – natürlich nur zu Recherchezwecken Marke „Blogmünique goes Dogmatique“ – entdeckten wir Interessantes: Beispielsweise das schauerlich schöne, liebevoll in Spitze eingenähte Skelett der heiligen Munditia, auf deren Schrein die Aufschrift „APC“ prangt, Nein, nicht American Power Conversion, sondern „ASCIA PLEXA CAPITA“, mit dem Beil enthauptet (Foto unten). Schon hier ahnt der Dark Star von Welt, dass er nicht mehr auf grufti.de suchen muss, wo es „Urnen und Särge zu fairen Preisen gibt“, sondern dass er am Ziel seiner sehnlichsten dunklen Wünsch angekommen ist.
Was jedoch noch mehr Gothics die Tränen der Freude in die Augen treiben dürfte ist das DJ-Pult, das in der ersten Bankreihe steht (siehe Foto unten). Was ist passiert? Dürfen wir uns demnächst über Partynächte Marke „Mixed not mashed – Sakralboogie mit DJ Grufti“ oder „Chaca Chaca – Juke & Joy Afterpray-Party mit DJ Kaplan“ freuen? Auf Popemusik von in Jesuslatschen gekleideten Öko-Menen, God Metal der Band „Holy Mass-ive Attack“, Buffy Saint Marie singt dazu aus dem Soundtrack von „Rosary’s Baby“ und nebenbei spricht man aus monstranzgroßen Bechern dem leckeren Messwein zu? Ein Messwein, nach dem man am nächsten Tag übrigens übel aussieht, nix mit Dreifaltigkeit, schön wär’s. Und das mit der Wiederauferstehung nach so einer Nacht ist auch nur ein Gerücht. Man überlegt sich, für den Leib Christi mal kurzfristig vom Vegetariergelübde abzusehen, so ein Kannibalenhäppchen bekommt man ja nicht alle Tage. Wenn man sich da mal nicht eine üble Diarrhözese holt. Der Pfarrer lallt von der Kanzel, fällt runter und geht eine Runde Stagediven – was dem Wort “Abkanzeln” eine völlig neue Dimension verleiht, Dominus und Domina Deus, Deus Pater omnipotens, ja Kruzifix und hollareidullijöh…
Aber nein, aus und verpufft der Traum vom fröhlichen Gelage in der Kirche, hier kommt die Lösung: John Travioli wird gefeiert, der schmierige Italostar aus dem Film „Saturday Night Fever“, der so schön die Jacke wirbeln und Disco-Lichterketten abfackeln konnte. Na dann. Doch wieder nur eine Ü-90-Party mit Bio-Holundersirup der Marke “Vater Unser Land”. Kennen wir schon.