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‘Alkohol’ Category

  1. Diesmal ein Zitat

    April 22, 2012 by blogmunich

    Ich kann nicht mehr! Ich liebe diesen Artikel! Ich liebe Vice! Ich hoffe es ist okay, hier mal zu zitieren!


  2. Wies’n-Resümee – und Spiegelparade

    Oktober 4, 2011 by blogmunich

    Nach der urlaubs- und stressbedingten Wies’npause meldet sich Blogmunich wieder zurück. Mitten im bierseligen, jodeldödeligen, uringetränkten und torkelnden  Wiesntaumel wurde man als  Münchener dieses Jahr von einer tsunamiesken, eruptiven Wuchtwelle der Deppentrachten erwischt, die aus idiotischen Halstücherln „ohans, zwoha, droha, gesuffer!“ brüllten, dass es aber so was von gar keinen Spaß mehr machte. Heute übrigens schlichen in der U-Bahn noch einige Menschen in Tracht einher, blass, hohläugig, im vergeblichen Versuch, sich daran zu erinnern, wo sie übernachtet haben.

    Wenigstens war es schön, dass die Nuttendirndl, Schnöselhöserl, Karohemderl, Lui-Vittn-Tascherl der Bauderndotscherln aus Preußien, die Hey-Baby-Lolitas, denen die Tragweite ihrer Hütten-Holzschau leider nicht bewusst ist, bis sie die Griffel irgendeines Strotzbesoffenen Vollkotzis im Dekolletee kleben haben, gut dass all diesen Ärgernissen des echten Münchener Wiesngängers die fast schon beschauliche Tümelei der Oidn Wiesn so rein gar nichts vermittelt! Weil man dort weder auf den Bänken „Joana“ tanzt und das schon gar nicht in streichholzkurzen Leder-Hot-Pants, sondern in echten Trachten echte Paartänze, die teils so konzentriert und wirken aussehen, wie sonst nur der Tango!

    Blogmunich plädiert dafür, das was derzeit „Wies’n“ genannt wird, auf die Faschingstage zu verlegen, dann drei Monate lang quasi nur noch für Touris und Teenies laufen zu lassen, so dass es die Münchener Stadtkassen vollspült und sie mehr Geld fürs Kotzewegwischen und Scheißhaufen entsorgen ausgeben können. Rund um die Wiesn könnten dann völlig neue Erwerbszweige gegründet werden: Sucht- und Abtreibungskliniken beispielsweise, private Ausnüchterungszellen mit fünf Sternen, psychologische Hotspots für Vergewaltigungsopfer und Spezialreinigungen. Und ein Zivilkleidungsverleih für den Tag danach. Im Herbst könnte dann die Oide, die guade Wiesn starten, das dafür aber jährlich, die Theresienwiese ist dann ja leer. Zwar gehen wir noch nicht so weit, Trachten für Unbayern verbieten zu wollen (wie ein gewisser Trachtenverein im Oberland), aber wir sind für ein Verbot von JEDER Art von Landhaus-Fetzen aus bedruckten Säcken und Trotteltücherln an Männerhälsen.

    SKANDAL! JAHRMARKT DER EITELKEITEN AUCH IM GASTSTÄTTENMILIEU

    Hey, seh ich toll aus….

    … lass mich auch mal vor den Spiegel… boah! Grün!

    hey, ich will auch mal! Wow, mit Lichtsprenkeln!

    Ich auch! Ich auch! Ach menno :-(


  3. Münchens neue Partnergemeinde Saigon/ Victoria Martini in der Artischocke

    Mai 15, 2011 by blogmunich

    Der April musste blogmäßig ausfallen, da sich Blogmüniiik auf Forschungsreise nach Vietnam begeben hatte. Thema: BBB – Beach, Buddha & Bier. Erstaunliche Parallelitäten taten sich da auf!

    Beispielsweise das vietnamesische Wort für Fassbier: BIA HOI. Bia hoi! Das klingt schwer nach bajuwarischem Imperativ. Auch Kurzsätze wie “Lang nei”, “Mei Gweih” oder “Ja Mei” waren in Saigon zu hören, allerdings konnten wir nie herausfinden, was sie bedeuten. Buddha hin, Buddha her, auch die gepflegte Vietnamesin haut sich scheinbar ab und zu gerne einen hinter die Binde…

    Eine weitere Parallelität: Stickbilder. Aber die können wir besser! Wir sind Stickpapst. Bzw. die wundervolle Künstlerin Victoria Martini. Diese feierte in der brandneuen Galerie Artischocke am Freitag, den 13. Mai Vernissage. Und während in Vietnam die Nadeln für die schauerlichsten Varianten diverser noch schauerlicherer Themen heißgestickt werden, beispielsweise DAS:

    erfreut uns Frau Martini mit einem witzigen Mix aus feinem bis ironischem Kunstsinn und filigraner Handwerkskunst.

    Das sieht dann so aus:

    oder so

    oder auch so:

    Die neue Galerie Artischocke und die Künstlerin Victoria Martini selbst sehen übrigens SO aus:

    (in blau, in der Mitte). Die Vernissage danach, Stefan Haas in unserer neuen Lieblingskult(ur)stätte, dem Salon Irkutsk – war irgendwie nicht zu sehen. Die Bilder waren so klitzeklein, dass der Künstler selbst seinen Gästen die mikroskopisch kleinen Comics mit der Taschenlampe zeigen musste. Aber der Salon war – wie immer – angenehm, klasse, schön, lustig, feinsinnig, bierselig, abstürzig.