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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Style’ Category

Das Leben im Schnelldurchlauf…

Posted Sonntag, September 23rd, 2012
Posted in Bücher, Design, Fotos, Fundstücke, Kunst, Literatur/ Lesung, Locations, Style, Text, Texte | Kommentare deaktiviert

Was sonst noch so passiert ist…

Blogmunich testet den neuen Drive-In-Schalter der Postbank in der Sparkassenstraße – echt dufte!

Blogmunich – immer auf der Suche nach neuen Werbe-Ideen – kürt die beschissenste Kampagne Italiens (“Das Böse!!!”)

Blogmunich auf den Spuren des Sprayers  ”Der schwarze Manns von Padua”

Blogmunich schnüffelt trendnasig herum – die  Strandmodenschau in Caorle

1.8. Demo, Samba und Bauchtanz vor dem Toren der Waffenfabrik Krauss-Maffei

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mahnwache-friedensdemo-in-allach-protest-gegen-panzer-deal.256b00c8-7394-4e09-886e-eafef9d1ab45.html

1.8. Wanderbaumallee – Bäume und Gaukler auf ihrer der Reise durch München

3.8.: Buddhistische Weihfeier am Brunnen vom Roider-Jackl mit Opfergaben aus Hopfen und Malz

13.8. Lesung der wundervollen schwedischen Australierin oder auch australischen Schwedin Linda Olsson (“Die Fremde am Meer”) mitten im Englischen Garten – klasse Idee!

Die letzten Paradiese: Blogmunich testet den Biergarten “Zur Freiheit”  und das Open-Air-Kino (Mai bis 12.9.2012) im Viehhof. Der bestimmt bald einem hässlichen Klotz aus  - lasst uns raten – hmmmm hmmmm – Glas und Stahl? Beton und Glas? Beton und Stahl und Glas? –  weichen muss…

Styleblogmunich.net

Posted Donnerstag, Februar 24th, 2011

UND ein neues Model für den stylishen Teil des Blogs. Michael Behr heißt er, wie er mir verriet, und die Temperatur während der Aufnahme betrug mollige – 2 Grad.
Schnatter….

Stützstrumpfrosé und Hornhautbeige

Posted Mittwoch, Oktober 13th, 2010
Tags: , ,
Posted in Style, Text | No Comments »

Nude heißt ja eigentlich „nackert“ auf gut Münchenerisch. Wobei der Trend zum Nackerten durchaus zu begrüßen wäre. Zumindest als Kleidungstrend bei – von meiner Seite aus – jungen Männern. Hey, Mann, zieh dich aus, stell dich in die Ecke und beweg dich rhythmisch zur Musik! Genug der männerfeindlichen Emanzensprüche, zumal wir später noch darauf zurück kommen werden.
Der Trend zum Nackerten ist ansonsten eher rückläufig, zumindest was die gesellschaftspolitische Komponente innerhalb Münchens betrifft. Irgendwie ist im Zuge der Übersexualisierung, während der sich – zeitgleich mit einer Quote von 3 % weiblicher Führungskräfte – Frauen als „emanzipiert“ bezeichnen, die sich beim Playboy ausziehen, zu einer Reprüdisierung gekommen. Wo sind die Eisbach-Nudes? Die Oben-Ohne-Isarnixen? Die nappaledergegerbten Sport-Opas, die nacktärschig auf ihren Radeln die letzten Meter zum Fohnsee zurücklegen? Wieso sieht man wieder mehr Stoff auf badenden Leibern und woran mag das liegen?
Überschwappt uns etwa ein Sarrazinsches, äh Seehofersches muslimisiertes Horrorszenario? Oder beginnt hier nach dem Overkill an unappetitlichen Nachrichten aus der Zone unterhalb der Kutte eine neue katholische Rückbesinnung auf Werte innerhalb der Kleidungsstücke? Vermutlich dürfte dieser Trend sogar aus der Ecke der „emanzipierten“ Playboymodels kommen, deren Lieblingsplattitüde gerne – neben “das Aussehen ist doch gar nicht so wichtig” – lautet: „Alles zu sehen ist doch viel weniger erotisch, als noch ein paar Geheimnisse zu haben.“ Ach, ja, ich vergaß, Baden ist in unserer oversexten Gesellschaft ja zum erotischen Akt (de)generiert worden…..
Nude 2:
Die modebewusste München-Maid weiß natürlich, dass Nude die zum fünften mal aufgewärmte Unfarbe der Saison ist, die immer wieder dann zum Vorschein kommt, wenn Modeschöpfer nicht wissen, was sie eigentlich NOCH erfinden sollen. Sie erscheint in der Übergangszeit, wo noch keiner Zeit hatte, die Entwürfe der Konkurrenz zu klauen, und kommt oft in Begleitung von „Animal Prints“ (boah, ganz was Neues!). Wenn die Stoffe in Nude-Tönen wieder aus den Lagern gezerrt werden, dann muss man eigentlich nur noch darauf warten, ob die Adjektivdesigner der Fashionfabriken die Hauttöne dieses Jahr als „Puder“ oder „Nude“, „Natural“ oder „Rosenholz“ umtaufen. Wir hätten da ein paar ganz andere Vorschläge: Wie wär’s mit (bitte französisch aussprechen) „Stützstrümfrosé“, „Hornhautbeige“ oder „Pastellmatsch“?
Nude 3
Nur ein kurzes Wort zum Thema Nageldesign. Dass die „Farbe“ „Nude“ bei der Verfasserin hier nicht so wirklich gut ankommt, dürfte sich bis hierher aus dem Text herauskristallisiert haben. Dass sie aber neuerdings immer öfter auf Nägeln, also Fingernägeln, zur Schau getragen wird, löst in mir stets seltsame Assoziationen aus. An unseren Nachbarn, den alten Herrn O., den wir noch aufgebahrt gesehen habe. Seine Nägel hatten diese blutleere Farbe, dieses – na – Nude eben. Hey, Ihr Nagellackdesignerinnen, wie vorbildlich! Den eigenen Tod immer vor Augen sozusagen. Selbst renommierte Modeblogschreiberinnen (LesMads)und weniger prominente Mitarbeiterinnen diverser Postagenturen leisten sich diese buddhistische Vorausschau auf die Sterblichkeit aller Dinge, der Fingernägel und vor allem der eigenen Restperson. So weise. So bescheiden. So NUDE!









Danke an Poorlydressed