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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Münchentrend’ Category

Sonntags an der Isar

Posted Mittwoch, Juli 11th, 2012
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…schööön – die neue Gruppe “Donnerbalkan” (glatte fünf Minuten hat’s gedauert, bis ich den Kalauer verstanden hab) veranstaltete eine unorthodoxe Promotion-Aktion am Flaucher. Garantiert unangemeldet. Das Schöne: 30 Minuten lang war trotz infernalischer Lautstärke nur gute Laue, dafür aber kein Polizist zu sehen. Was die Samba-Batteria Samba Soleluna gleich am Montag darauf verleitet hat, ihren um mindestens 20.000 Phon stärkeren Übungsabend auch nach draußen ans lauschige Isargestade zu verlegen. Tanzende Kinder, Frauen und ein Feuertänzer – und von 20:00 h bis 22:00 wieder keine Bullerei. Hach, Urlaubszeit ist doch was Schönes. Oder werden die öffentlichen Institutionen gar milde? Eher nicht – nachdem wir vor Kurzem mit flehendem Blick 1,7 cm Richtung Hauswand dirigiert wurden, weil wir in der Bar Centrale 1,7 cm NEBEN der blauen Umrandung für die Soll-Stand-Stellen der Außensitzplätze gerückt waren…. Ach, KVR, auf Dich kann man sich schon noch verlassen….

Dada-Früh-Stück

Posted Montag, Januar 23rd, 2012
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Gesehen in der Reichenbachstraße (unten nochmal in groß)

Nur noch bis heute: A Clowns Illusion

Posted Donnerstag, Januar 19th, 2012
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Gerade da, wo wir im letzten Post aufgehört haben, nämlich ob Illustration/ Comic/ Werbung auch Kunst ist, setzen wir hier wieder an. Zuerst aber MUSS gesagt werden, dass das Zusammenspiel von Illusion, Illustration, musikalischer Diktion und Installation “A Clowns Illusion” bei Familie Blogmunich zur unbedingten Enthusiation geführt hat. Bilder (Illustrationen?) von Ferdalita, Video-Installationen von Capsolé und die leise Melancholie des Singer/Songwriters Antun Opic, der live dazu aufklampft, setzten einen sofortigen Relaxreflex in Gang. Flirrende Bilderrahmen, zwinkernde Portraits, Omaschränke mit Projektionsscheiben, der Minifriedhof und und eine Himmel-Hölle-Erde-Landschaft, in die man sich selbst hineinbeamen kann, löste – entspannte – Begeisterungsstürme in unsern infantilen Herzen aus.

Zwei Münchener im Himmel

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Ob Kinderbuchillustratorin Fedralita aus Wien, deren Portfolio zweifelsfrei imposant ist, hier Kunst oder Illustration ausstellt, beschäftigte uns den Rest des Abends –  den man gelockert (und rauchend) bei Bier und Longdrinks an der Babel-Bar ausklingen lassen kann.

Wir fanden: Technik: Eins, setzen. Aaaaber zu oft erinnern Fedralita-Bilder wie das:

zu sehr an 503er Pierrotschrott:

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Oder das:

an die Gmunder Keramik der 50er:

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Oder ihre Indianerromantik an die 80er-Stretchhosenträger-Buden-Deko:.

Trotzdem: Das Zusammenspiel ist UNBEDINGT sehens- und empfehlenswert, sogar – oder besonders – Kinder werden daran ihre Freude haben. Heute, 19.1.2012 bis 22:00 Uhr, Freitag, 20.1.2012

Wies’n-Resümee – und Spiegelparade

Posted Dienstag, Oktober 4th, 2011
Posted in Alkohol, Münchentrend, Text, Völkerverständigung | Kommentare deaktiviert

Nach der urlaubs- und stressbedingten Wies’npause meldet sich Blogmunich wieder zurück. Mitten im bierseligen, jodeldödeligen, uringetränkten und torkelnden  Wiesntaumel wurde man als  Münchener dieses Jahr von einer tsunamiesken, eruptiven Wuchtwelle der Deppentrachten erwischt, die aus idiotischen Halstücherln „ohans, zwoha, droha, gesuffer!“ brüllten, dass es aber so was von gar keinen Spaß mehr machte. Heute übrigens schlichen in der U-Bahn noch einige Menschen in Tracht einher, blass, hohläugig, im vergeblichen Versuch, sich daran zu erinnern, wo sie übernachtet haben.

Wenigstens war es schön, dass die Nuttendirndl, Schnöselhöserl, Karohemderl, Lui-Vittn-Tascherl der Bauderndotscherln aus Preußien, die Hey-Baby-Lolitas, denen die Tragweite ihrer Hütten-Holzschau leider nicht bewusst ist, bis sie die Griffel irgendeines Strotzbesoffenen Vollkotzis im Dekolletee kleben haben, gut dass all diesen Ärgernissen des echten Münchener Wiesngängers die fast schon beschauliche Tümelei der Oidn Wiesn so rein gar nichts vermittelt! Weil man dort weder auf den Bänken „Joana“ tanzt und das schon gar nicht in streichholzkurzen Leder-Hot-Pants, sondern in echten Trachten echte Paartänze, die teils so konzentriert und wirken aussehen, wie sonst nur der Tango!

Blogmunich plädiert dafür, das was derzeit „Wies’n“ genannt wird, auf die Faschingstage zu verlegen, dann drei Monate lang quasi nur noch für Touris und Teenies laufen zu lassen, so dass es die Münchener Stadtkassen vollspült und sie mehr Geld fürs Kotzewegwischen und Scheißhaufen entsorgen ausgeben können. Rund um die Wiesn könnten dann völlig neue Erwerbszweige gegründet werden: Sucht- und Abtreibungskliniken beispielsweise, private Ausnüchterungszellen mit fünf Sternen, psychologische Hotspots für Vergewaltigungsopfer und Spezialreinigungen. Und ein Zivilkleidungsverleih für den Tag danach. Im Herbst könnte dann die Oide, die guade Wiesn starten, das dafür aber jährlich, die Theresienwiese ist dann ja leer. Zwar gehen wir noch nicht so weit, Trachten für Unbayern verbieten zu wollen (wie ein gewisser Trachtenverein im Oberland), aber wir sind für ein Verbot von JEDER Art von Landhaus-Fetzen aus bedruckten Säcken und Trotteltücherln an Männerhälsen.

SKANDAL! JAHRMARKT DER EITELKEITEN AUCH IM GASTSTÄTTENMILIEU

Hey, seh ich toll aus….

… lass mich auch mal vor den Spiegel… boah! Grün!

hey, ich will auch mal! Wow, mit Lichtsprenkeln!

Ich auch! Ich auch! Ach menno :-(

München, Dein Kommunikationsdesign…

Posted Dienstag, August 16th, 2011
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Da hatten wir mal wieder einen superschönen Nachmittag im

Impressionen aus München

Posted Mittwoch, August 10th, 2011
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SCHEIßWETTER

DER ROIDER MIT OPFERGABEN

WAS IST DAS???? (GESEHEN IN DER LEDERERSTR, GROSSBILDANSICHT WEITER UNTEN)

Hunde- und Kindererziehung in München

Posted Montag, Juli 11th, 2011
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Vor circa zehn Jahren begann das Phänomen in München. Inzwischen machte es auch als neue Berliner Hassgruppe “knochig, blond, Mutter” in der Literatur wie in Feuilletons die Runde (z.B. “Carlottas Spaß” von Ulrike Draesner). Mütter, die ihr finanziell gesichertes Muttersein zwischen Bioladen und Fitnessstudio als hehren, hohen, kostbaren Auftrag begreifen, der sie in einer Art diplomatischer Immunität vor eventuellem Einfädeln in derzeit gültige moralische Regelwerke schützt. Wobei diplomatisch hier das falsche Wort ist. Mütter, die es stört, wenn SIE mit ihren sportlichen Kinderwagen zum Preis eines Mitteklasseautos DIR in die Hacken fahren.

Mütter, die quasi von Gottes Gnaden darüber erhaben sind, wenn ihre Kinder dem Nachwuchs anderer die Sandschaufel über den Schädel ziehen, sie von der Schaukel schubsen oder beinfach nicht mehr vom unteren Ende einer gut besuchten Rutsche weichen wollen. Väter, die dazu “süüüüß” sagen und es “dufte” finden, dass die Kleinen zwischen Chinesischkurs und Geigenunterricht noch so viel Zeit finden, andere Kinder zu terrorisieren. “Durchsetzen” nennen sie es.

Erzeuger, die sich erst missgelaunt zu einer Reaktion hinreißen lassen, wenn  sie andere Eltern mehrmals darauf hinwiesen, dass schon der halbe Spielplatz Platzwunden hat und sie ihrem Kind doch endlich den Baseballschläger wegnehmen sollen. Folgendes bekommt man dann passiv zu hören: “Jakob (Lara, Sarah, Tobias, Luca, Alexander, Isabella Aurelia, Freija Aline, Torge Manus, Juna, Lotte Sofie, Emma Soley, Arjen, Pia Philine, Benjamin-Leon,  Lena Marie, Noelani) wir haben doch gestern lange darüber diskutiert, dass wir es gar nicht schön finden, wenn du andere Kinder haust!” Pia/ Philine/ Jakob, meist zwei Jahre alt und dem Satz alleine semantisch nicht gewachsen, schaut entsetzt, weint bei Bedarf und schlägt nach ca. fünf Minuten munter weiter.

Aber es wird noch besser! Da ja gerade in München immer weniger blonde dürre Frauen oder Männer unter 55 Jahren Kinder bekommen, kaufen sie sich jetzt Hunde. Es gibt so viele Hunde in München wie nie zuvor. Sie heißen Jakob, Lara, Sarah, Tobias, Luca oder Pia, bekommen Biofleisch aus Schweden und den Platz in Frauchens/Herrchens Bett und Herzen, der an sich für ein Kind gedacht war. Sie terrorisieren völlig erziehungsfrei die Spielplätze, Parks und öffentliche Wiesen wie früher ihre kindlichen Vorgänger und hinterlassen stinkende Würste, die bisher noch sehr wenige ihrer Mamis/Papis wirklich entsorgen (in Schwabing bleibt fast immer die Wurst IN der Tüte liegen). Dazu erfreuen sie die komplette Länge der Isar in München mit andauerndem, nervenzerfetzendem, hundehassevozierendem, Ruhe unmöglich machendem Dauergekläffe und -Gebelle, das so viel heißt wie “Schmeiß mir den Stock in das Wasser”, was aber dank Desinteresse oder Dauergequatsche der Hundemamis/-papis nicht erhört wird. “Mein Hund wird gewaltfrei erzogen” heißt es dann.

Folgendes bekamen wir gestern (passiv) zu hören (Mensch an Hund): “Tobias, wir haben doch gestern lange und ausführlich darüber diskutiert. Ich möchte nicht, dass du dauernd bellst.” Tobias hat ungefähr ebenso viel  verstanden wie der menschliche Namensvetter vor zehn Jahren und er bellt begeistert weiter. Zwischenzeitlich schüttelt er sich lange, stinkend und ausgiebig vor unserem Liegeplatz, klaut dem Nachbarn zur Linken sein Pausenbrot und legt sich auf das Handtuch eines weiteren Badenden. Lächelnd und stolz schaut sein Frauchen/Herrchen ihm zu, im sicheren Wissen, dass wir den Schützling alle so liebreizend und fantastisch finden, wie sie selbst. Bald schon sind fünf oder sechs kläffende, schüttelnde, dauerbellende, geduldszermürbende, schreikrampferzeugende, nervenkrisenbewirkende, hundefängeralstraumberufscheinenlassende, mordfantasienhervorbeschwörende………

Egoismus statt Altruismus! Zu diesem Thema – bald an dieser Stelle – Weitere News über Münchener Fahrradfahrer, Autofahrer, Türvordernasezuschlager, Flaschenzerschmeißer und anderes “gewaltfrei erzogenes” Gewürm.

Liebe geht durch den Magen – und unter die Haut

Posted Freitag, Juni 24th, 2011
Posted in Münchentrend, Tattoo in München | Kommentare deaktiviert

Weißwurscht- und Brezn-Tattoo, gesehen beim Buidlstecher “wild at heart” in münchen (www.wildatheart.de)

Fundstücke – Gelbe Seiten – Esskultul

Posted Donnerstag, Mai 19th, 2011
Posted in Allgemein, Fundstücke, Humor, Münchentrend, Party, Völkerverständigung | Kommentare deaktiviert

Da ga es mal einen Claim “Vielleicht hätten Sie jemand fragen sollen, der sich damit auskennt – Gelbe Seiten”. Nicht dass das jetzt irgendwie im Zusammenhang steht, also gelb, äh, Mist, ah, Rassismusverdacht.

Aaaaber, Bonanza-Fans aufgepasst: Hop Sing lebt! DAS fanden wir auf der Website eines Chinesischen Restaurants in der Paul-Heyse-Str:

Und dann gibt es noch einen Tipp, das Phonografenfest im Kaufring. Obwohl: Das letzte Mal haben wir es geschafft, den Altersschnitt zu senken, statt wie sonst zu heben.

Dazu passend das Schild einer Haidhauser – äh – Praxis?

Schön wäre es gewesen, auf der Anti-Atom-Demo gestern, wenn die Polizei nicht Anweisung gehabt hätte, niemanden mehr auf den Odeonsplatz zu lassen, obwohl dieser halbleer war. Eine Schweinerei. Danke an die netten Damen von MarcCain, die uns durch ihren schicken Laden geschleust haben, damit wir noch teilnehmen können. Das nennt man textile Verantwortung!

Fundstück Nummer zwei:

Da haben sich die Marketingspezialisten von Obi wohl etwas voraus geahnt, als sie als Anweisung zum Glücklichsein kurz nach Fukushima in München die Parole “Strahlen!” ausgaben. Wären diese Werbemänner anständige Japaner, würde dieses Desaster nur noch mit einem beherzten Harakiri aus der Welt geschafft werden können. Oder – sein wir ehrlich – mit einer Verbeugung:

Fundstück Nr. 3: