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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Münchentrend’ Category

Montag, 14. März 2011 um 19h am Stachus, München.
Demo gegen Atomkraft & Schweigeminute um der Opfer in Japan zu gedenken.
Als Sprecher auf der Bühne werden bisher erwartet:
Dieter Janecek, Landesvorsitzender Bayern Bündnis 90/Die Grünen
Britta Coy, Vorstandsmitglied Green City e.V.
Sabine Bock, WECF
Ludwig Wörner, politischer Sprecher der SPD des bayrischen Landtags


Bevor die Maikäfersiedlung, die erste Sozialwohnungsiedlung Münchens, mit ihren süßen kleinen Gärtchen völlig dem Erdboden gleichgemacht wird, um dann als depressionsbraune Kackhaussiedlung eine neue Karriere als sozialer Brennpunkt zu erleben, wird HEUTE nochmal gefeiert

(Einladung ganz unten)

VORHER:

NACHHER:

Anklicken, dann wird’s groß.

Die Einladung zu einer “Kunstausstellung” und der Markenname Worte Lumas (“Kunst für Jedermann”) sind eigentlich zwei Vokabeln, die nicht wirklich in einen Satz gehören. Trotzdem ist es auffällig, wie schön Dekoratives sein kann. Die geraunten Worte eines Nachbarn – “Sekretärinnenkunst”! Das Sujet seiner Geringschätzung: Die Mosaikbilder von Anna Halm-Schudel und ihre endlosen, auf schwyzerdytsch vorgetragenen Auslassungen, dass ihre Bilder doch weit mehr seien, als nur das Durchlaufenlassen eines Computerprogramms. Die Zuschauer – es waren UNZÄHLIGE – habe ihr geglaubt und ihr die Drucke für bis zu über 1000 € aus der Hand gerissen. Seufz.
Viel schöner, zwar auch mit Sekretärinnen, dafür aber auch mit tausenderlei anderer Frauen bestückt, zeigte sich der Jalla-Abend im Völkerkundemuseum. Schon um 22:00 war es so bumsvoll, dass zeitweise die Türen geschlossen werden mussten – selbst für Dreiergrüppchen schöner junger Damen. Der brillant gemischte Ethnomix von Rupen und Dimitri, die beide stets gut gelaunt hinter dem Pult zu ihrer eigenen Musik tanzen, kommt so gut an, dass sich unter dem Publikum ein Großteil Frauen bewegt. Und das sehr anmutig. Die Frauequote gilt bekanntermaßen als Geigerzähler für die Qualität einer Location, denn je testosterongeschwängerter und hirnfreier ein Party-Areal, desto frauenfreier, das kennt man ja von HipHop-Konzerten Deutscher Jungkombinate. Und so freuen wir uns am Samstag, den 26.Februar. auf die Releaseparty der Czardas-EP im Ampere, am 7. März auf die Party ebendort. Jalla!

Besucherin bei Lumas

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

Jalla

Megastimmung - 80 % Frauen

Hey, Ihr, Promi-Eltern!
Nicht genug damit, dass man sich als Rezensent über Mitch Winehouses CD “Rush Of Love” ärgern muss, der quasi verkehrt herum in die Fußstapfen seiner Tochter Amy Winehouse stampft und sich als eher schlechter als rechter Crooner versucht. Nun darf man sich auch noch anhören, dass das, was früher ein Blumenmädchen war, heutzutage “”Floralkünstlerin” heißt, die das, was früher Adventskränze hieß, als “Kunstwerke” anbiedert, äh -bietet. Das geht – wenn man selbst keine berühmte Tochter, Model oder Ehefrau ist – selbstverständlich nur, wenn es wenigstens die Tochter ist: Auch Model und Schweini-Freundin Sarah Brandner hat nun eine Mutter, Sabine, die in ihre Fußstapfen stakst, die die von illustren Persönlichkeiten ausgeatmete Luft auch einmal schnuppern will und die sich daher ausdenken musste, was es noch Unnötiges gibt, das Promis kaufen könnten. Warum sie kein “Schmuckdesign” macht, das ansonsten für designunkundige Promischlampen herhalten muss, weiß man nicht, aber Adventskranzdesign ist ja eigentlich noch krasser, oder?
Wir hätten da noch Vorschläge für die Mutter von Uschi Glas oder die Tante der Freundin von Lara-Joy Körner: Gesundheitslatschendesign wollten wir grad schreiben, aber das hat ja schon Heidi Klum gemacht. Aber wie wär’s mit dem Nasenpopelvergolden, Zahnprothesendesign, Bilderhakenbemalen, Auszieh-Artist, Barbiefrisurenfotografin, Fußnagel-Feil-Happenings oder Golddraht-Kleiderbügel-Biegedesign?
Wir jedenfalls hoffen, dass unsere Kinder auch bald Karriere machen und melden uns schon mal an für den VHS-Kurs “Plätzchen-Äcktschn-Backing for Hausfrauen-Artists”
In faszinierter Resignation, liebe Promi-Eltern, Euer Blogmunich!

Goethestr. 30: Das Bahnhofsviertel boomt, boom-boomt, platzt aus den Nähten und dehnt sich kulturell und bedeutungsmäßig aus.
Hier aber atmete man köstliche Stille, klerikale Konzentriertheit und zarte Bescheidenheit. Schön war’s, ruhig und lauschig, das einzige Konzert außerhalb des E-Musik-Bereichs, auf dem die Gäste flüstern…
Dank für das Foto, Hans: mit Gaststar Ferdl vom NoMiYa (r.)
(Foto und Copyright: Hans Lauer, hans.lauer@paparazzi-records.de

Lesung des Blumenbarverlags mit der wunderbaren Jasmin Ramadan aus Hamburg (FX Karl hatten wir leider versäumt) und Franz Dobler – viele Lacher, gelöste Stimmung. Die Blumenbar glänzte matt im selbst gewählte Understatement, ihre Gäste – allesamt mit Intelektuelleninsignien wie Bart, Schlabberirgendwas und Schals verziert, schimmerten mit:

Neues aus dem Gaza-Eck

Posted Montag, November 15th, 2010

Nicht der Gaza-Streifen, nein das Altheimer Eck, Münchenern auch als Alzheimer Eck bekannt, ist hier zu betrauern!







HARE KRISHNA

WIE DU WIEDER AUSSIEHST – HOSE IN DEN SOCKEN….

Ich und mein Laubbläser….

Posted Montag, Oktober 25th, 2010

Die Berliner überlegen, Laubbläser zu verbieten und die Jungs von der Stadtreinigung wieder kehren zu lassen. Dabei ist doch der Laubbläser der Porsche des Niedrigverdieners. Ööööön öööön ööööööööööön! (Un)glücklicherweise lassen die Münchener ihre Neon-Astronauten weiterhin blasen, bis die Nerven bersten. Gesehen am Johannisplatz:

Hey, du, München!

Posted Donnerstag, September 2nd, 2010

Wieso flanieren in Dir jetzt, Ende August, plötzlich so viele Hochschwangere? Sie strecken und recken ihre Bäuche in die späten Sonnenstrahlen, so dass man, rechnet man ein wenig nach, vermuten muss, dass Sex bei Dir nicht mehr im Frühjahr Hochkonjunktur hat, wo normalerweise ein blitzblank geputzter Frühlingshimmel die Temperaturen von minus 10 Grad im März auf plus 30 Grad im April schnellen lässt. Fast könnte man meinen, dass dank Klimawandel, Jojo-Wetterlage und anderen Unannehmlichkeiten die Lust auf Sex schon wieder vorbei ist, kaum ist man aus dem T-Shirt gesprungen. Weil es dann entweder zu heiß oder zu kalt ist. Und wenn die Kinder dieses Jahr statt im Frühsommer  plötzlich August oder September kommen, dann können wir davon ausgehen, dass sie murmelmurmel rechenrechen, im November gezeugt wurden. Oktober, das ginge ja noch! Oktoberfest, Altweibersommer, Wandern und Hütten und so. Aber November? NOVEMBER?

Jetzt wissen wir es! Die Wirtschaftslage! Keiner kann es sich mehr leisten, den öden, faden, nassen, kalten, scheußlichen Regenmonat November mehr schönzusaufen oder wenigstens schönzuessen. Niemand ihm mehr in der Karibik den braungebratenen Rücken zukehren. Kein Geld.

Und was bleibt dem Armen laut Emil Zola als einziges Gratisvergnügen auch wenn der Brotschrank leer ist? Ganz klar: Sex. Was man daraus errechnen kann, dass Geldfreie dann auch noch massig Kinder bekommen und wie das eine Gesellschaft….

und ob Thilo Sarrazin nicht irgendwie recht….  ach lassen wir das.

Freuen wir an dieser Stelle uns lieber darüber, dass es in Dir, liebes München, bald mehr als die peinlichen 11 % Haushalte mit Kindern im Stadtgebiet gibt, die derzeit im Bundesvergleich (32, 7 %) oder z.B. Landshut (43 %) so unterirdisch ist, dass ich mich an Deiner Stelle, hey, München, echt schämen würde!