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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Locations’ Category

Das Leben im Schnelldurchlauf…

Posted Sonntag, September 23rd, 2012
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Was sonst noch so passiert ist…

Blogmunich testet den neuen Drive-In-Schalter der Postbank in der Sparkassenstraße – echt dufte!

Blogmunich – immer auf der Suche nach neuen Werbe-Ideen – kürt die beschissenste Kampagne Italiens (“Das Böse!!!”)

Blogmunich auf den Spuren des Sprayers  ”Der schwarze Manns von Padua”

Blogmunich schnüffelt trendnasig herum – die  Strandmodenschau in Caorle

1.8. Demo, Samba und Bauchtanz vor dem Toren der Waffenfabrik Krauss-Maffei

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mahnwache-friedensdemo-in-allach-protest-gegen-panzer-deal.256b00c8-7394-4e09-886e-eafef9d1ab45.html

1.8. Wanderbaumallee – Bäume und Gaukler auf ihrer der Reise durch München

3.8.: Buddhistische Weihfeier am Brunnen vom Roider-Jackl mit Opfergaben aus Hopfen und Malz

13.8. Lesung der wundervollen schwedischen Australierin oder auch australischen Schwedin Linda Olsson (“Die Fremde am Meer”) mitten im Englischen Garten – klasse Idee!

Die letzten Paradiese: Blogmunich testet den Biergarten “Zur Freiheit”  und das Open-Air-Kino (Mai bis 12.9.2012) im Viehhof. Der bestimmt bald einem hässlichen Klotz aus  - lasst uns raten – hmmmm hmmmm – Glas und Stahl? Beton und Glas? Beton und Stahl und Glas? –  weichen muss…

Sonntags an der Isar

Posted Mittwoch, Juli 11th, 2012
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…schööön – die neue Gruppe “Donnerbalkan” (glatte fünf Minuten hat’s gedauert, bis ich den Kalauer verstanden hab) veranstaltete eine unorthodoxe Promotion-Aktion am Flaucher. Garantiert unangemeldet. Das Schöne: 30 Minuten lang war trotz infernalischer Lautstärke nur gute Laue, dafür aber kein Polizist zu sehen. Was die Samba-Batteria Samba Soleluna gleich am Montag darauf verleitet hat, ihren um mindestens 20.000 Phon stärkeren Übungsabend auch nach draußen ans lauschige Isargestade zu verlegen. Tanzende Kinder, Frauen und ein Feuertänzer – und von 20:00 h bis 22:00 wieder keine Bullerei. Hach, Urlaubszeit ist doch was Schönes. Oder werden die öffentlichen Institutionen gar milde? Eher nicht – nachdem wir vor Kurzem mit flehendem Blick 1,7 cm Richtung Hauswand dirigiert wurden, weil wir in der Bar Centrale 1,7 cm NEBEN der blauen Umrandung für die Soll-Stand-Stellen der Außensitzplätze gerückt waren…. Ach, KVR, auf Dich kann man sich schon noch verlassen….

Nur noch bis heute: A Clowns Illusion

Posted Donnerstag, Januar 19th, 2012
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Gerade da, wo wir im letzten Post aufgehört haben, nämlich ob Illustration/ Comic/ Werbung auch Kunst ist, setzen wir hier wieder an. Zuerst aber MUSS gesagt werden, dass das Zusammenspiel von Illusion, Illustration, musikalischer Diktion und Installation “A Clowns Illusion” bei Familie Blogmunich zur unbedingten Enthusiation geführt hat. Bilder (Illustrationen?) von Ferdalita, Video-Installationen von Capsolé und die leise Melancholie des Singer/Songwriters Antun Opic, der live dazu aufklampft, setzten einen sofortigen Relaxreflex in Gang. Flirrende Bilderrahmen, zwinkernde Portraits, Omaschränke mit Projektionsscheiben, der Minifriedhof und und eine Himmel-Hölle-Erde-Landschaft, in die man sich selbst hineinbeamen kann, löste – entspannte – Begeisterungsstürme in unsern infantilen Herzen aus.

Zwei Münchener im Himmel

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Ob Kinderbuchillustratorin Fedralita aus Wien, deren Portfolio zweifelsfrei imposant ist, hier Kunst oder Illustration ausstellt, beschäftigte uns den Rest des Abends –  den man gelockert (und rauchend) bei Bier und Longdrinks an der Babel-Bar ausklingen lassen kann.

Wir fanden: Technik: Eins, setzen. Aaaaber zu oft erinnern Fedralita-Bilder wie das:

zu sehr an 503er Pierrotschrott:

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Oder das:

an die Gmunder Keramik der 50er:

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Oder ihre Indianerromantik an die 80er-Stretchhosenträger-Buden-Deko:.

Trotzdem: Das Zusammenspiel ist UNBEDINGT sehens- und empfehlenswert, sogar – oder besonders – Kinder werden daran ihre Freude haben. Heute, 19.1.2012 bis 22:00 Uhr, Freitag, 20.1.2012

Impressionen aus München

Posted Mittwoch, August 10th, 2011
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SCHEIßWETTER

DER ROIDER MIT OPFERGABEN

WAS IST DAS???? (GESEHEN IN DER LEDERERSTR, GROSSBILDANSICHT WEITER UNTEN)

Wiede, Herkulessaal, offene Ateliers – voll im Kunststress, ey

Posted Dienstag, Juli 12th, 2011
Posted in Fotos, Kunst, Locations, Musik, Vernissage | Kommentare deaktiviert

So als bildungsbürgerzermürbter Gschaftlhuber, Wichtelmeier und Heißluftschwader hatten wir dieses Wochenende alle Hände voll zu tun. Die Wiedefabrik zeigte die immer wieder faszinierenden Künstler, die Kundstfreund Wiede in seinen gloriosen Hallen um sich schart. Beispielsweise die Künstlerin Elli Hurst, deren zauberzarte Miniwelten aus Fotos und Malerei wie ein kleiner Erholungsurlaub mit Sauerstoffdusche wirken. Dazu die beeindruckend elegischen Landschaften von Valseka von Brase und Herr HC Ohl mit seinen digitalen Bildstakkati namens “beschleunigte Evolution”. Und obwohl wir uns GESCHWOREN hatten, GESCHWOREN – diesmal nichts über Frank Schulz zu schreiben, weil das langsam ZU subjektiv und ungerecht wird, kamen wir an den Manni-Puppen im Bierkasten nicht vorbei:

Schulz

Ohl

Hurst

Brase

Im Karrée, dem gefühlten Schwabing, verzauberte uns am allermeisten das Wohn-Atelier von Margarethe Fritz-Herrmann in der Adalbertstr. 55. Nicht nur, weil die Atelierwohnungen so fantastische auf die Bedürfnisse von Malern gebaut wurden, früher, als die Architekten noch nicht von der Leblose-Beton-Stahl-Schuhschachtel-Seuche gehirnerweicht wurden.

Sondern auch weil ihre großformatigen, beachtlichen und außergewöhnlichen Farb-Abstaktionen besonders schön in Ihrer Wohnung wirken, denn diese ist auch ein künstlerisches Gesamtkunstwerk. Man möchte am Liebsten Wohnblogger theSelby durchschicken. Weil der aber bei Karl Feldlager oder sonstwo eingespannt war, mussten wir eben selber fotografieren.

Und zum Abschluss des Sonntags gab’s – neben dem allabendlichen Regen, der München nun jeden Sommer täglich heimsucht –  im Herkulessaal ein spannendes Konzert mit symphonischen Transkriptionen bekannter Werke von brahms, Bach oder Händel. Besonders erwähnenswert: Die Arbeiten des Modern String Quartett, die – gemeinsam mit dem Patent Orchester München – auch Eigenes, wie Winfried Zrenners Bearbeitung des Erlkönig oder die Komponsition “What you hear is what you get” von Andreas Höricht zum Besten gaben. Wirklich zum Besten!

Die Einladung zu einer “Kunstausstellung” und der Markenname Worte Lumas (“Kunst für Jedermann”) sind eigentlich zwei Vokabeln, die nicht wirklich in einen Satz gehören. Trotzdem ist es auffällig, wie schön Dekoratives sein kann. Die geraunten Worte eines Nachbarn – “Sekretärinnenkunst”! Das Sujet seiner Geringschätzung: Die Mosaikbilder von Anna Halm-Schudel und ihre endlosen, auf schwyzerdytsch vorgetragenen Auslassungen, dass ihre Bilder doch weit mehr seien, als nur das Durchlaufenlassen eines Computerprogramms. Die Zuschauer – es waren UNZÄHLIGE – habe ihr geglaubt und ihr die Drucke für bis zu über 1000 € aus der Hand gerissen. Seufz.
Viel schöner, zwar auch mit Sekretärinnen, dafür aber auch mit tausenderlei anderer Frauen bestückt, zeigte sich der Jalla-Abend im Völkerkundemuseum. Schon um 22:00 war es so bumsvoll, dass zeitweise die Türen geschlossen werden mussten – selbst für Dreiergrüppchen schöner junger Damen. Der brillant gemischte Ethnomix von Rupen und Dimitri, die beide stets gut gelaunt hinter dem Pult zu ihrer eigenen Musik tanzen, kommt so gut an, dass sich unter dem Publikum ein Großteil Frauen bewegt. Und das sehr anmutig. Die Frauequote gilt bekanntermaßen als Geigerzähler für die Qualität einer Location, denn je testosterongeschwängerter und hirnfreier ein Party-Areal, desto frauenfreier, das kennt man ja von HipHop-Konzerten Deutscher Jungkombinate. Und so freuen wir uns am Samstag, den 26.Februar. auf die Releaseparty der Czardas-EP im Ampere, am 7. März auf die Party ebendort. Jalla!

Besucherin bei Lumas

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

Jalla

Megastimmung - 80 % Frauen

Viel zu spät, viel zu spät! Aber doch:

Es war wieder SUPERTOLL in der Wiedefabrik! Danke Herr Wiede und all die wunderbaren Künstler und Musiker! Am Besten wie immer die witzigen Arbeiten von Frank Schulz, aber auch die extrem lustigen Bilder von Carl-H1 Daxl, die Traumwelten in den Miniaturen von Elli Hurst, die eindrucksvollen mehrschichtigen Arbeiten von Claudia Grögler und das verrückte Zusammenspiel von Raum (altes Gaswerk) und den weiten, ruhigen Landschaftsbildern von Valeska von Brase. Und das Zusammenspiel von Anton Groiss Grünem Veltliner mit meinem Sprachzentrum….

Daxls Universum:

Und die Party beim Milan Mihailovic:

Dienstag, 15.2.: Die neue Literaturshow Lit-Night in Holger Strombergs KUTCHiiN mit
Dominik Prantl und Jochen Temsch (“Reisebuch”, SZ), Chin Meyer (“Ohne Miese durch die Krise”) und Rita Falk (“Winterkartoffelknödel”) um 20 Uhr. (Balanstr. 72, Haus 32)

Mittwoch, 16.2.: Entspannen und Essen bei wunderschöner griechischer Livemusik im Restaurant Nefeli, Berger-Kreuz-Str. 26: Da werden Erinnerungen ans alte Kytaro wach, nur dass die Küche deutlich besser ist!

Donnerstag, 17.2.: Klassik im Club, und zwar im Bob Bearman, Gabelsbergerstr. 4. mit Julia Barthel (Viola) und José Gallardo (Klavier), dj: dan-thanh.
OOOOOOder in der Jazzbar Vogler die Lesung von Tobias Haberl: “Wie ich mal rot wurde” über seinen spektakulären, gefährlichen, durch nichts an Tapferkeit zu überbietenden Selbstversuch, aktives Mitglied der Partei DIE LINKE zu sein. Und das nicht nur eine Stunde, meine Damen und Herren, nein, ein ganzes JAHR lang. Wie er das überlebte? Wir werden es erfahren. Michaela Schwab spült das Entsetzen danach mit ihrem flüssigen Klavierspiel und wir mit ein paar Halben weg.

Freitag, 18.2.: Kunstaustellung: Move. Kunst und Tanz seit den 60ern
Haus der Kunst,von 10 bis 20:00 Uhr. Ich freu mich schon aufs Kraxeln und Gorillakostüm anziehen und Leute verhauen!

Samssssag – hick – finess sspirit, whissgi and barfessssival in der sständlerstr. 20 im MVV-Mussseum – Prosssd

Goethestr. 30: Das Bahnhofsviertel boomt, boom-boomt, platzt aus den Nähten und dehnt sich kulturell und bedeutungsmäßig aus.
Hier aber atmete man köstliche Stille, klerikale Konzentriertheit und zarte Bescheidenheit. Schön war’s, ruhig und lauschig, das einzige Konzert außerhalb des E-Musik-Bereichs, auf dem die Gäste flüstern…
Dank für das Foto, Hans: mit Gaststar Ferdl vom NoMiYa (r.)
(Foto und Copyright: Hans Lauer, hans.lauer@paparazzi-records.de

Lesung des Blumenbarverlags mit der wunderbaren Jasmin Ramadan aus Hamburg (FX Karl hatten wir leider versäumt) und Franz Dobler – viele Lacher, gelöste Stimmung. Die Blumenbar glänzte matt im selbst gewählte Understatement, ihre Gäste – allesamt mit Intelektuelleninsignien wie Bart, Schlabberirgendwas und Schals verziert, schimmerten mit:

Donnerstag 18.11., Annapril: Vernissage des Künstlers Tom Schmelzer. Humorvolle Exponate z.B: “martin creed for the poor”: Eine Lampe, die an und ausgeht und die laut Künstler 5,99 € im Baumakrt gekostet hat, blinkert als Reminiszenz an den Künstler Martin Creed. Der bekam für einen Raum, in dem nichts passierte, außer dass dort auch eine Lampe an- und ausging, den renommiertesten aller Preise, den Turner-Preis nämlich. Wie man dem TItel des Schmelzer-Werks entnehmen darf, dürfte ihm dieser Preis enorm gestunken haben. Schmelzer ist – das muss man erst einmal zusammenbekommen – auch noch studierter Arzt mit Dr.-TItel, Industriekaufmann, studierter Philisoph und er arbeitet als Werbetexter. Seine Werke sind deshalb so vieldimensional wie er, sich windende Gummiwürmer mit Elektromotor, Malerei, Bilder auf Glas, Skulpturen oder die silbernen, in der Luft schwebenden Ballons zeigen ihn als deutlich vielseitigeren Künstler, als viele seiner preistragenden Kollegen.

Der Künstler (r.) und sein Bildschönredner (Lieblingsworte: Vanitas, Fallhöhe) Sigi Bucher (l.) von Annapril e.V.:

“after all i’m still confused but on a higher level” – sagten wir schon, dass der Mann Werbetexter ist?

und hier:

Bling bling Martin Creed go home!