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subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Musik’ Category

Sonntags an der Isar

Posted Mittwoch, Juli 11th, 2012
Posted in Locations, Musik, Münchentrend | Kommentare deaktiviert

…schööön – die neue Gruppe “Donnerbalkan” (glatte fünf Minuten hat’s gedauert, bis ich den Kalauer verstanden hab) veranstaltete eine unorthodoxe Promotion-Aktion am Flaucher. Garantiert unangemeldet. Das Schöne: 30 Minuten lang war trotz infernalischer Lautstärke nur gute Laue, dafür aber kein Polizist zu sehen. Was die Samba-Batteria Samba Soleluna gleich am Montag darauf verleitet hat, ihren um mindestens 20.000 Phon stärkeren Übungsabend auch nach draußen ans lauschige Isargestade zu verlegen. Tanzende Kinder, Frauen und ein Feuertänzer – und von 20:00 h bis 22:00 wieder keine Bullerei. Hach, Urlaubszeit ist doch was Schönes. Oder werden die öffentlichen Institutionen gar milde? Eher nicht – nachdem wir vor Kurzem mit flehendem Blick 1,7 cm Richtung Hauswand dirigiert wurden, weil wir in der Bar Centrale 1,7 cm NEBEN der blauen Umrandung für die Soll-Stand-Stellen der Außensitzplätze gerückt waren…. Ach, KVR, auf Dich kann man sich schon noch verlassen….

Hoppla – was war das denn?

Posted Mittwoch, April 4th, 2012
Posted in Allgemein, Fundstücke, Musik, Party, Video | Kommentare deaktiviert

Ein DJ an der sonntagnachmittäglichen Isar beschallte Ruhesuchende und Erholungswillige. Aber schön war’s!

Ob er von der After-Hour übrig geblieben war, am letzten Sonntag, oder auf seine Partygäste wartete – wir werden es nie erfahren.

Pfui! Du haariger, höckriger Geck! Schwarzes, schwieliges Schwefelgezwerg!

Posted Dienstag, Februar 14th, 2012
Posted in Kunst, Musik, Oper | Kommentare deaktiviert

Irre Iiiiiiiiiirrrrre! Dekos aus Menschenmassen, Nibelungen in Orggewändern, Tarnkappen, Herr der Ringe auf wagnerianisch, wer kann, sollte sich das geben! (3.7. und 10.7. in München.

Weia! Waga! Woge, du Welle,
walle zur Wiege! Wagalaweia!
Wallala, weiala weia!

Wehe wenn weise Weblogger Wagner wagen: Wahnsinn! Wabernde Wassermassen wallen während windende Wirbelsäulen wanken… Woglinde und Wellgunde waten widerspenstig im Watt. Wurzeliger Winselzwerg: Wiedersacher von Wellgunde! Wertstück wegnimmt! Wiederschaun, Wellgunde, du widerliches Weib! Wertstück will Winselzwerg: Wertvollen Werkring wetzen. Wellgunde weint: Wehe! Wehe! Wotan! Wohlbehalten Wertstück wiederbringe! Wellgunde winselt wuchtige Worte. Welche Wirkung!

Ich danke Wurzi, Nina und dem Universum (genau in dieser Reihenfolge), dass ich dabei sein durfte. Widirallalla!

Wiede, Herkulessaal, offene Ateliers – voll im Kunststress, ey

Posted Dienstag, Juli 12th, 2011
Posted in Fotos, Kunst, Locations, Musik, Vernissage | Kommentare deaktiviert

So als bildungsbürgerzermürbter Gschaftlhuber, Wichtelmeier und Heißluftschwader hatten wir dieses Wochenende alle Hände voll zu tun. Die Wiedefabrik zeigte die immer wieder faszinierenden Künstler, die Kundstfreund Wiede in seinen gloriosen Hallen um sich schart. Beispielsweise die Künstlerin Elli Hurst, deren zauberzarte Miniwelten aus Fotos und Malerei wie ein kleiner Erholungsurlaub mit Sauerstoffdusche wirken. Dazu die beeindruckend elegischen Landschaften von Valseka von Brase und Herr HC Ohl mit seinen digitalen Bildstakkati namens “beschleunigte Evolution”. Und obwohl wir uns GESCHWOREN hatten, GESCHWOREN – diesmal nichts über Frank Schulz zu schreiben, weil das langsam ZU subjektiv und ungerecht wird, kamen wir an den Manni-Puppen im Bierkasten nicht vorbei:

Schulz

Ohl

Hurst

Brase

Im Karrée, dem gefühlten Schwabing, verzauberte uns am allermeisten das Wohn-Atelier von Margarethe Fritz-Herrmann in der Adalbertstr. 55. Nicht nur, weil die Atelierwohnungen so fantastische auf die Bedürfnisse von Malern gebaut wurden, früher, als die Architekten noch nicht von der Leblose-Beton-Stahl-Schuhschachtel-Seuche gehirnerweicht wurden.

Sondern auch weil ihre großformatigen, beachtlichen und außergewöhnlichen Farb-Abstaktionen besonders schön in Ihrer Wohnung wirken, denn diese ist auch ein künstlerisches Gesamtkunstwerk. Man möchte am Liebsten Wohnblogger theSelby durchschicken. Weil der aber bei Karl Feldlager oder sonstwo eingespannt war, mussten wir eben selber fotografieren.

Und zum Abschluss des Sonntags gab’s – neben dem allabendlichen Regen, der München nun jeden Sommer täglich heimsucht –  im Herkulessaal ein spannendes Konzert mit symphonischen Transkriptionen bekannter Werke von brahms, Bach oder Händel. Besonders erwähnenswert: Die Arbeiten des Modern String Quartett, die – gemeinsam mit dem Patent Orchester München – auch Eigenes, wie Winfried Zrenners Bearbeitung des Erlkönig oder die Komponsition “What you hear is what you get” von Andreas Höricht zum Besten gaben. Wirklich zum Besten!

Lieblingsvideo des Tages

Posted Mittwoch, Juni 29th, 2011
Posted in Fundstücke, Musik, Polemik, Video | Kommentare deaktiviert

Ja, es ist unkreativ, es ist nur Copypasteblogging, aber es ist soo gut!

und hier zur Erinnerung das megaschwachsinnige Original, das dem Remake an Komik in nichts nachsteht:

heutiger Lieblingssong

Posted Sonntag, Juni 19th, 2011
Posted in Kunst, Musik, Video | Kommentare deaktiviert

IRON – Video directed by Yoann Lemoine

Cinematography by Mathieu Plainfosse
Featuring Agyness Deyn
Produced by Mourad Belkeddar
Styling by Ellen Af Geijerstam
Post Production by OneMore Prod
3d Artist : Jonathan Benabed
Flame Artist : Herve Thouement
Video commissioner Pierre Le Ny
P & C 2011 GREEN UNITED MUSIC
CAVIAR / HSI / ONEMORE PRODUCTION

Schulterzerrung nach der Ausstellung

Posted Dienstag, März 1st, 2011

Das nennt man Einsatz: Bei der ziemlich kunstfreien aber sehr lustigen Ausstellung “Move” zeigte das Team Blogmüniik vollen Körpereinsatz, was zu einem montäglichen Besuch beim Orthopäden führte. Versüßt wurde der Schmerz lediglich durch die traumhafte mailnesische? Maliische? Malischer klingt so blöd. Naja Musiker aus Mali halt, Bassekou Kouyaté mit seiner gnadenlos synchronen Kapelle Ngoni Ba im Ampere, die vor der Jallaparty aufspielten. Bassekou gniedelt seine Ngoni, eine Art Käseschachtel mit Besenstiel, wie einst Jimi Hendrix seine Gitarre, und dass er 2008 den BBC Music World Award gewann, hat er mehr als verdient!

die klaustrophobischen Wände

... nur einer kam durch....

Miss Blogmunich junior in Action

Bassekou Kouyaté mit seiner gnadenlos synchronen Kapelle Ngoni Ba

Bevor die Maikäfersiedlung, die erste Sozialwohnungsiedlung Münchens, mit ihren süßen kleinen Gärtchen völlig dem Erdboden gleichgemacht wird, um dann als depressionsbraune Kackhaussiedlung eine neue Karriere als sozialer Brennpunkt zu erleben, wird HEUTE nochmal gefeiert

(Einladung ganz unten)

VORHER:

NACHHER:

Anklicken, dann wird’s groß.

Die Einladung zu einer “Kunstausstellung” und der Markenname Worte Lumas (“Kunst für Jedermann”) sind eigentlich zwei Vokabeln, die nicht wirklich in einen Satz gehören. Trotzdem ist es auffällig, wie schön Dekoratives sein kann. Die geraunten Worte eines Nachbarn – “Sekretärinnenkunst”! Das Sujet seiner Geringschätzung: Die Mosaikbilder von Anna Halm-Schudel und ihre endlosen, auf schwyzerdytsch vorgetragenen Auslassungen, dass ihre Bilder doch weit mehr seien, als nur das Durchlaufenlassen eines Computerprogramms. Die Zuschauer – es waren UNZÄHLIGE – habe ihr geglaubt und ihr die Drucke für bis zu über 1000 € aus der Hand gerissen. Seufz.
Viel schöner, zwar auch mit Sekretärinnen, dafür aber auch mit tausenderlei anderer Frauen bestückt, zeigte sich der Jalla-Abend im Völkerkundemuseum. Schon um 22:00 war es so bumsvoll, dass zeitweise die Türen geschlossen werden mussten – selbst für Dreiergrüppchen schöner junger Damen. Der brillant gemischte Ethnomix von Rupen und Dimitri, die beide stets gut gelaunt hinter dem Pult zu ihrer eigenen Musik tanzen, kommt so gut an, dass sich unter dem Publikum ein Großteil Frauen bewegt. Und das sehr anmutig. Die Frauequote gilt bekanntermaßen als Geigerzähler für die Qualität einer Location, denn je testosterongeschwängerter und hirnfreier ein Party-Areal, desto frauenfreier, das kennt man ja von HipHop-Konzerten Deutscher Jungkombinate. Und so freuen wir uns am Samstag, den 26.Februar. auf die Releaseparty der Czardas-EP im Ampere, am 7. März auf die Party ebendort. Jalla!

Besucherin bei Lumas

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

Jalla

Megastimmung - 80 % Frauen