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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Kunst’ Category

Was uns noch gefallen hat…

Posted Dienstag, Dezember 11th, 2012
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Shinae Kim für die Galerie Weltraum –

möglicher Titel: Bläd g’laffa!

Ebow X, Münchener Rapperin auf der DigitalAnalog im Oktober 2012 im Gasteig

Ausstellung Oliver Mark – Shuteye

Posted Donnerstag, Oktober 18th, 2012
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Ziemlich viele Stars mit ziemlich geschlossenen Augen. Galerie Clair in der Franz-Josef-Str. 10. Schöne Fotos! Fand sogar der Kellner:

Das Leben im Schnelldurchlauf…

Posted Sonntag, September 23rd, 2012
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Was sonst noch so passiert ist…

Blogmunich testet den neuen Drive-In-Schalter der Postbank in der Sparkassenstraße – echt dufte!

Blogmunich – immer auf der Suche nach neuen Werbe-Ideen – kürt die beschissenste Kampagne Italiens (“Das Böse!!!”)

Blogmunich auf den Spuren des Sprayers  ”Der schwarze Manns von Padua”

Blogmunich schnüffelt trendnasig herum – die  Strandmodenschau in Caorle

1.8. Demo, Samba und Bauchtanz vor dem Toren der Waffenfabrik Krauss-Maffei

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.mahnwache-friedensdemo-in-allach-protest-gegen-panzer-deal.256b00c8-7394-4e09-886e-eafef9d1ab45.html

1.8. Wanderbaumallee – Bäume und Gaukler auf ihrer der Reise durch München

3.8.: Buddhistische Weihfeier am Brunnen vom Roider-Jackl mit Opfergaben aus Hopfen und Malz

13.8. Lesung der wundervollen schwedischen Australierin oder auch australischen Schwedin Linda Olsson (“Die Fremde am Meer”) mitten im Englischen Garten – klasse Idee!

Die letzten Paradiese: Blogmunich testet den Biergarten “Zur Freiheit”  und das Open-Air-Kino (Mai bis 12.9.2012) im Viehhof. Der bestimmt bald einem hässlichen Klotz aus  - lasst uns raten – hmmmm hmmmm – Glas und Stahl? Beton und Glas? Beton und Stahl und Glas? –  weichen muss…

Rauchen und Falschgeld für die Kunst

Posted Dienstag, Juli 31st, 2012
Posted in Allgemein, Bildung, Kunst, Polemik, Werbung, in eigener Sache | Kommentare deaktiviert

Angenehm überrascht durften wir erfahren, dass uns die Tabakindustrie demnächst ein langes Siechtum via Raucherkrebs- und bein, Lungenemphysem oder anderen unappetitlichen Möglichkeiten eines vorzeitigen, dafür aber schmerzhaften Todes in Zukunft ersparen möchte:

Deshalb fanden wir es dann doch ganz okay, dass wir – natürlich aus Unachtsamkeit und weil wir von Blogmunich weder Gebrauchsanweisungen noch Einladungen bis zum Ende durchlesen – quasi aus Versehen bei “Freiheit hinter Gittern” vorbeigeschaut haben. Zuerst mussten wir versichern, dass wir wirklich 18 sind, was uns – die wir sonst den Alterschnitt mit einem Schlag um 20 Jahre heben können – auch ohne Pass gelang. Dann bekamen wir einen Bon für ein Freibier. “Häääää?” – genau, so ging es uns auch. “Hääää”? war dann auch die zweite Reaktion auf die großräumig, teuer und perfekt ausgeleuchtete Anlage des früheren. Frauenknasts Neudeck. Wir waren nämlich dem Irrtum aufgesessen, dass es hier um eine Zehra-Spindler-Veranstaltung geht, was aber sowas von daneben war. DENN den Zuschlag für das Kunstgefängnis bekam nicht Zehra – leider – sondern eine Zigarettenmarke. Das Ganze sollte irgendwie undergroundig streetkulturig multimediaperformancig rüberkommen. Das Problem war: Die Flügelchen der Zigarettenfirma, die das Ganze sponserte, waren überall zu sehen. Und weckte direkt die unangenehme Assoziation zu der peinlich-belämmerten Werbekampagne mit dem verklemmten Pseudo-Hipster, der – hach wie unkonventionell – im Streifenschlafanzug seinen Hund spazieren führt dabei so dufte knorke freiheitsmäßig eine raucht. Das Plakat war so misslungen, dass meine 89jährige Nachbarin Centa es so interpretiert hat, dass der Typ im gestreiften Anzug soeben dem Zuchthause entfleucht war – deshalb Liberté – und diese Zigarettenmarke vor allem Kriminellen und Knastis schmeckt. Was dann ja auch wieder einen Bogen zur Knastkunst im Neudeck biegtebrecht. Jedenfalls waren die Bilder dort alle irgendwie zu schön. Alles zu nett. Das Mitmachbildchen, an dem eine Frau mit zigarettenpackungsblauen Haaren werkelte war noch das hübscheste, da nicht so gebügelt oder via Projektion auf die Wände gemalt.

Sofort entbrannte am Freibierstand eine Diskussion, ob Zigaretten Kunst sponsern dürfen oder die Künstler Nutten sind. Schooooon, aber wer ist keine? Was, wenn man einen Galeristen findet, der aber die Bilder dann einem Waffenhändler verkauft? Kommt überhaupt irgendein Geld irgendeines Kunstsammlers aus lauteren, ethisch korrekten Quellen? Wohl eher nicht. Darf man dann überhaupt noch malend Geld verdienen oder muss man seine Bilder nur noch an politisch korrekte Institutionen verschenken? Völlig fertig, in einer tiefen Glaubens- und Schaffenskrise fragen wir uns nun: Darf Kunst überhaupt Geld kosten? Daher freuen wir uns besonders über anarchische echte Undergroundkultur wie die Spaßvögeln, die schwedische Falschmünzen prägten, auf denen “unser Hurenbock von einem König” unter Gustavs Konterfei zu lesen ist. Falschgeld und böseste guerillamäßige Anarchokunst in Einem – das macht Laune!

Foto: Jens Ökvist / Piteåtidningen / Scanpix

Am schönsten im Neudeck waren übrigens die Herumtrudelsessel:

Direkt am nächsten Tag waren wir dann zu etwas geladen, was wir gar nicht verstanden haben. Vorhänge. Vorhänge am Hofgarten. “Introducing – REPLIKA – by Ayzit Bostan and Gerhardt Kellermann: installation behind and in front of the curtains!” Mit Musik des französischen Komponisten Koudlam. Was schreibt man über Vorhänge? Okay: Das Material war so irgendwie duschvorhangmäßig, reagierte aber auf Licht.  Dann noch ein paar Leuchtraketen und fertig war die Performance. Versteh ich nicht. Wollt Ihr denn zu meiner Performance kommen? Ich hatte meine Duschvorhänge in der Waschmaschine und hänge sie heute wieder auf. Musik hab ich auch!

Pfui! Du haariger, höckriger Geck! Schwarzes, schwieliges Schwefelgezwerg!

Posted Dienstag, Februar 14th, 2012
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Irre Iiiiiiiiiirrrrre! Dekos aus Menschenmassen, Nibelungen in Orggewändern, Tarnkappen, Herr der Ringe auf wagnerianisch, wer kann, sollte sich das geben! (3.7. und 10.7. in München.

Weia! Waga! Woge, du Welle,
walle zur Wiege! Wagalaweia!
Wallala, weiala weia!

Wehe wenn weise Weblogger Wagner wagen: Wahnsinn! Wabernde Wassermassen wallen während windende Wirbelsäulen wanken… Woglinde und Wellgunde waten widerspenstig im Watt. Wurzeliger Winselzwerg: Wiedersacher von Wellgunde! Wertstück wegnimmt! Wiederschaun, Wellgunde, du widerliches Weib! Wertstück will Winselzwerg: Wertvollen Werkring wetzen. Wellgunde weint: Wehe! Wehe! Wotan! Wohlbehalten Wertstück wiederbringe! Wellgunde winselt wuchtige Worte. Welche Wirkung!

Ich danke Wurzi, Nina und dem Universum (genau in dieser Reihenfolge), dass ich dabei sein durfte. Widirallalla!

Nur noch bis heute: A Clowns Illusion

Posted Donnerstag, Januar 19th, 2012
Posted in Aktionen, Kunst, Locations, Münchentrend, Party | Kommentare deaktiviert

Gerade da, wo wir im letzten Post aufgehört haben, nämlich ob Illustration/ Comic/ Werbung auch Kunst ist, setzen wir hier wieder an. Zuerst aber MUSS gesagt werden, dass das Zusammenspiel von Illusion, Illustration, musikalischer Diktion und Installation “A Clowns Illusion” bei Familie Blogmunich zur unbedingten Enthusiation geführt hat. Bilder (Illustrationen?) von Ferdalita, Video-Installationen von Capsolé und die leise Melancholie des Singer/Songwriters Antun Opic, der live dazu aufklampft, setzten einen sofortigen Relaxreflex in Gang. Flirrende Bilderrahmen, zwinkernde Portraits, Omaschränke mit Projektionsscheiben, der Minifriedhof und und eine Himmel-Hölle-Erde-Landschaft, in die man sich selbst hineinbeamen kann, löste – entspannte – Begeisterungsstürme in unsern infantilen Herzen aus.

Zwei Münchener im Himmel

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Ob Kinderbuchillustratorin Fedralita aus Wien, deren Portfolio zweifelsfrei imposant ist, hier Kunst oder Illustration ausstellt, beschäftigte uns den Rest des Abends –  den man gelockert (und rauchend) bei Bier und Longdrinks an der Babel-Bar ausklingen lassen kann.

Wir fanden: Technik: Eins, setzen. Aaaaber zu oft erinnern Fedralita-Bilder wie das:

zu sehr an 503er Pierrotschrott:

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Oder das:

an die Gmunder Keramik der 50er:

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Oder ihre Indianerromantik an die 80er-Stretchhosenträger-Buden-Deko:.

Trotzdem: Das Zusammenspiel ist UNBEDINGT sehens- und empfehlenswert, sogar – oder besonders – Kinder werden daran ihre Freude haben. Heute, 19.1.2012 bis 22:00 Uhr, Freitag, 20.1.2012

Bureau Mirko Borsche und Aaber Artspace. Kunst, Comic oder Design?

Posted Freitag, Januar 13th, 2012
Posted in Design, Kunst, Vernissage | Kommentare deaktiviert

Es ist zweifelsfrei ein Ritterschlag für Mirko Borsche und sein Designbureau, dass er nun in der Pinakothek der Moderne hängt. Der überaus bescheidene Künstler/Designer hatte seine Arbeiten für die Ausstellung “einfach” noch einmal neu gemalt, also analog, oder eben auch “unplugged” ausgestellt. “Vielleicht so 50 Leute” hatte Mirko Borsche erwartet, es kamen aber mindestens 300 oder sogar mehr. Welch ein rauschender Erfolg. Die prägnanten Reden von Zeitmagazin Chefredakteur Christoph Amend und vom Sammlungsdirektor Prof. Dr. Florian Hufnagel waren kurz genug und die Publikumsspreu trennte sich sofort danach vom Weizen: Wer nämlich zuerst zur Sammlung raste, konnte sich einen Platz vor den vielen Werken in dem engen Raum sichern. Wer aber zuerst zum Wein stürzte (so wie Blogmunich natürlich, kulturbanausig wie gewohnt), der musste zuerst austrinken, bevor er dann ohne Glas vorgelassen wurde. Angst vor Anschlägen? Dazu gäbe es an sich keinen Grund! Gratulation an das Bureau für diesen gelungenen Auftakt!


Teil zwei des Abends: Jim Avignon And Friends im Aber Artspace in der Kaiserstr. 14
Junge, hippe, schöne, wichtig blickende Menschen, eine Bar und natürlich ein DJ! Der spielte – na klar – Retro, also Musik, während deren Entstehungszeit er selbst noch mit der Trompete unter dem Weihnachtsbaum herumlief. Also gute Musik. Leider kam wegen der gefühlten 20 millionen Lux keine rechte Stimmung auf, aber eine Galerie im Dunklen geht irgendwie auch nicht….
Mehrere Räume beherbergten teilweise sehr originelle Werke (beispielsweise Mia Gideons Fotocollagen aus Sao Paulo-, Berlin- und Kairo-Stadtfotos). Jim Avignons Groszsche Comic-Epen, Fehmi Baumbachs Bastelarbeiten und Lea Heinrichs Zeichnungen kompettierten das Ganze. Auch Unverständliches war zu bestaunen. Beispielsweise die beiden gezeichneten Pfadfinder Rojo und Pictoplasma von Juju Delivery mit ihren Röntgenstrahlenaugen. Sie erinnern an die “Duck & Cover”-Warnfilmchen vor Atomanschlägen aus den 50er Jahren.

So, genug in die Nesseln gesetzt, schließlich ist das anerkannte, junge, hippe, schöne, wichtige Kunst und wir nur alte Säcke, die den Schuss nicht gehört haben und immer noch auf Gerhard Richter stehen! In diesem Sinne: “Duck & Cover!”

Achselhaar-Rasur im alten Griechenland

Posted Sonntag, Januar 8th, 2012
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“Hast du auch immer so Stoppeln?” – “Nö, bei mir geht’s!” – “Ich habs Wäxn lassen, ist echt besser!” (Gesehen in der Glyptothek)

Wiede, Herkulessaal, offene Ateliers – voll im Kunststress, ey

Posted Dienstag, Juli 12th, 2011
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So als bildungsbürgerzermürbter Gschaftlhuber, Wichtelmeier und Heißluftschwader hatten wir dieses Wochenende alle Hände voll zu tun. Die Wiedefabrik zeigte die immer wieder faszinierenden Künstler, die Kundstfreund Wiede in seinen gloriosen Hallen um sich schart. Beispielsweise die Künstlerin Elli Hurst, deren zauberzarte Miniwelten aus Fotos und Malerei wie ein kleiner Erholungsurlaub mit Sauerstoffdusche wirken. Dazu die beeindruckend elegischen Landschaften von Valseka von Brase und Herr HC Ohl mit seinen digitalen Bildstakkati namens “beschleunigte Evolution”. Und obwohl wir uns GESCHWOREN hatten, GESCHWOREN – diesmal nichts über Frank Schulz zu schreiben, weil das langsam ZU subjektiv und ungerecht wird, kamen wir an den Manni-Puppen im Bierkasten nicht vorbei:

Schulz

Ohl

Hurst

Brase

Im Karrée, dem gefühlten Schwabing, verzauberte uns am allermeisten das Wohn-Atelier von Margarethe Fritz-Herrmann in der Adalbertstr. 55. Nicht nur, weil die Atelierwohnungen so fantastische auf die Bedürfnisse von Malern gebaut wurden, früher, als die Architekten noch nicht von der Leblose-Beton-Stahl-Schuhschachtel-Seuche gehirnerweicht wurden.

Sondern auch weil ihre großformatigen, beachtlichen und außergewöhnlichen Farb-Abstaktionen besonders schön in Ihrer Wohnung wirken, denn diese ist auch ein künstlerisches Gesamtkunstwerk. Man möchte am Liebsten Wohnblogger theSelby durchschicken. Weil der aber bei Karl Feldlager oder sonstwo eingespannt war, mussten wir eben selber fotografieren.

Und zum Abschluss des Sonntags gab’s – neben dem allabendlichen Regen, der München nun jeden Sommer täglich heimsucht –  im Herkulessaal ein spannendes Konzert mit symphonischen Transkriptionen bekannter Werke von brahms, Bach oder Händel. Besonders erwähnenswert: Die Arbeiten des Modern String Quartett, die – gemeinsam mit dem Patent Orchester München – auch Eigenes, wie Winfried Zrenners Bearbeitung des Erlkönig oder die Komponsition “What you hear is what you get” von Andreas Höricht zum Besten gaben. Wirklich zum Besten!

heutiger Lieblingssong

Posted Sonntag, Juni 19th, 2011
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IRON – Video directed by Yoann Lemoine

Cinematography by Mathieu Plainfosse
Featuring Agyness Deyn
Produced by Mourad Belkeddar
Styling by Ellen Af Geijerstam
Post Production by OneMore Prod
3d Artist : Jonathan Benabed
Flame Artist : Herve Thouement
Video commissioner Pierre Le Ny
P & C 2011 GREEN UNITED MUSIC
CAVIAR / HSI / ONEMORE PRODUCTION