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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for the ‘Polemik’ Category

Münchener PKW-Maßeinheiten

Posted Donnerstag, Dezember 20th, 2012
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Nein, nicht Maß, also Mass, sondern Maaas:

Die Dichte von Arschlöchern in den beliebten Münchenern “Ich suche eine Wohnung IN…..”-Vierteln wird ab sofort in der Maßeinheit “SUV” gemessen. Ab drei SUVs auf 10 Autos gilt: Große AL-Dichte. Höchster Alarm! In Deckung! Rette sich wer kann! Piratenwarnsirene am Radl! Neonrote Bauarbeiterweste! Nichts davon hilft! Denn SUV-Fahrer sind ja meist nicht nur Vollpfosten hinter dem Steuer, weil sie nicht Autofahren können. Nein, sie sind es generell und menschlich gesehen auch. Sie sind das BÖSE! Sie fahren nicht nur schlecht, weil sie nicht aus ihren Panzern rausschauen können, sondern weil sie es so WOLLEN! Weil sie RECHT haben, was ihr riesiges Auto ja beweist.

Bei uns im Glasscherbenviertel Berg-am-Laim hingegen, wird die Idiotendichte in BMW-gemessen. Ab vier BMWs pro 10 Autos: “Hey, Vollkrassbruder, Gehaufseite, hier komm ISCH.”

Und die Agenturs- und Verlagsangestelltendichte miss man in Mini. Wer hinter einem Minilenkrad sitzt, muss sich um Kleinigkeiten wie Autofahren oder Achtsamkeit nicht weiter kümmern. Denn er/sie verändert doch gerade die Welt mit den superwichtigen Gedanken über den wahnsinnig wichtigen Claim oder das neongeile Verlagsprodukt. Und sowieso generell mit seiner/ihrer waaaahnsinnig gebenedeiten Existenz und Einzigartigkeit. Was die 50 Millionen Minis in München ja beweisen.

Ob uns auf dem Radl da mal wieder so richtig der Kragen geplatzt ist? Schmarrn, wie

KOMMT IHR DARAUF!

Wo man derzeit echt nicht hin muss…

Posted Dienstag, November 6th, 2012
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….zu Fuß das Brauneck hoch. Denn wenn man da vorbei ist:

oder da:

und da:

wenn man so richtig verschwitzt ist und zweieinhalb Stunden hochgekraxelt ist, dann steht ganz oben ein Schild:

Wir bauen für Sie. Und zwar eine Beschneiungsanlage. Um die Umwelt zu schützen. Weil wenn dann nicht mehr so viele Schihaserl nach Österreich fahren, braucht man weniger Benzin und so. Erst haben wir herzlich gelacht, so sehr, dass wir uns am Schild festhalten mussten. Dann aber fiel uns etwas auf. Echte Wut keimte auf:

“Könnt Ihr das Schild nicht UNTEN AUFSTELLEN? Ihr Analbergsteiger! Ihr Auspuffbesamer! Arschzapfen! Anuspförtner. Und das war im Schimpfwortlexikon erst der Buchstabe A!!!

Rauchen und Falschgeld für die Kunst

Posted Dienstag, Juli 31st, 2012
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Angenehm überrascht durften wir erfahren, dass uns die Tabakindustrie demnächst ein langes Siechtum via Raucherkrebs- und bein, Lungenemphysem oder anderen unappetitlichen Möglichkeiten eines vorzeitigen, dafür aber schmerzhaften Todes in Zukunft ersparen möchte:

Deshalb fanden wir es dann doch ganz okay, dass wir – natürlich aus Unachtsamkeit und weil wir von Blogmunich weder Gebrauchsanweisungen noch Einladungen bis zum Ende durchlesen – quasi aus Versehen bei “Freiheit hinter Gittern” vorbeigeschaut haben. Zuerst mussten wir versichern, dass wir wirklich 18 sind, was uns – die wir sonst den Alterschnitt mit einem Schlag um 20 Jahre heben können – auch ohne Pass gelang. Dann bekamen wir einen Bon für ein Freibier. “Häääää?” – genau, so ging es uns auch. “Hääää”? war dann auch die zweite Reaktion auf die großräumig, teuer und perfekt ausgeleuchtete Anlage des früheren. Frauenknasts Neudeck. Wir waren nämlich dem Irrtum aufgesessen, dass es hier um eine Zehra-Spindler-Veranstaltung geht, was aber sowas von daneben war. DENN den Zuschlag für das Kunstgefängnis bekam nicht Zehra – leider – sondern eine Zigarettenmarke. Das Ganze sollte irgendwie undergroundig streetkulturig multimediaperformancig rüberkommen. Das Problem war: Die Flügelchen der Zigarettenfirma, die das Ganze sponserte, waren überall zu sehen. Und weckte direkt die unangenehme Assoziation zu der peinlich-belämmerten Werbekampagne mit dem verklemmten Pseudo-Hipster, der – hach wie unkonventionell – im Streifenschlafanzug seinen Hund spazieren führt dabei so dufte knorke freiheitsmäßig eine raucht. Das Plakat war so misslungen, dass meine 89jährige Nachbarin Centa es so interpretiert hat, dass der Typ im gestreiften Anzug soeben dem Zuchthause entfleucht war – deshalb Liberté – und diese Zigarettenmarke vor allem Kriminellen und Knastis schmeckt. Was dann ja auch wieder einen Bogen zur Knastkunst im Neudeck biegtebrecht. Jedenfalls waren die Bilder dort alle irgendwie zu schön. Alles zu nett. Das Mitmachbildchen, an dem eine Frau mit zigarettenpackungsblauen Haaren werkelte war noch das hübscheste, da nicht so gebügelt oder via Projektion auf die Wände gemalt.

Sofort entbrannte am Freibierstand eine Diskussion, ob Zigaretten Kunst sponsern dürfen oder die Künstler Nutten sind. Schooooon, aber wer ist keine? Was, wenn man einen Galeristen findet, der aber die Bilder dann einem Waffenhändler verkauft? Kommt überhaupt irgendein Geld irgendeines Kunstsammlers aus lauteren, ethisch korrekten Quellen? Wohl eher nicht. Darf man dann überhaupt noch malend Geld verdienen oder muss man seine Bilder nur noch an politisch korrekte Institutionen verschenken? Völlig fertig, in einer tiefen Glaubens- und Schaffenskrise fragen wir uns nun: Darf Kunst überhaupt Geld kosten? Daher freuen wir uns besonders über anarchische echte Undergroundkultur wie die Spaßvögeln, die schwedische Falschmünzen prägten, auf denen “unser Hurenbock von einem König” unter Gustavs Konterfei zu lesen ist. Falschgeld und böseste guerillamäßige Anarchokunst in Einem – das macht Laune!

Foto: Jens Ökvist / Piteåtidningen / Scanpix

Am schönsten im Neudeck waren übrigens die Herumtrudelsessel:

Direkt am nächsten Tag waren wir dann zu etwas geladen, was wir gar nicht verstanden haben. Vorhänge. Vorhänge am Hofgarten. “Introducing – REPLIKA – by Ayzit Bostan and Gerhardt Kellermann: installation behind and in front of the curtains!” Mit Musik des französischen Komponisten Koudlam. Was schreibt man über Vorhänge? Okay: Das Material war so irgendwie duschvorhangmäßig, reagierte aber auf Licht.  Dann noch ein paar Leuchtraketen und fertig war die Performance. Versteh ich nicht. Wollt Ihr denn zu meiner Performance kommen? Ich hatte meine Duschvorhänge in der Waschmaschine und hänge sie heute wieder auf. Musik hab ich auch!

Wer geht mit? Unsere Gruppe ist noch zu klein!

Posted Dienstag, April 10th, 2012
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Gesehen in Wien

Selbständigen-Rente? Sofort!

Posted Freitag, März 23rd, 2012
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Als Selbständiger soll man demnächst für seine Rente vorsorgen. Das finden wir unfreiwillig Scheinselbständigen von Blogmunich natürlich besonders prima, so hat der Arbeitgeber keine Kosten und der blöde Dödel von lohnebenkostenfreiem Volldepp zahlt trotzdem brav in die Riester-Schwachsinns-Versicherungen, die Rentenkasse oder sonstwas Tolles ein. Wir fordern: Selbständigen-Rente: Sofort! Denn würden wir selbständigen Blogmunich-ler sofort in Rente gehen dürfen, würden wir nicht mehr den Hasskübel auf arbeitgeberkompatiblen Politikern auskippen, sondern könnten sinnvolle Dinge tun wie

Verkäuferinnen-ABMs bei Zara initiieren (“haben Sie diesen Hut auch in schön?”), mit Sonnebrillen-Anproben bei H & M den Betrieb aufhalten oder einfach im Biergarten sitzen und saufen. Wir haben das schon mal ausprobiert und finden: Das fühlt sich deutlich besser an als Arbeiten oder in die Rentenkasse einzahlen!

Die Büchermesse der Fantasiebegabten

Posted Donnerstag, März 22nd, 2012
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Olfaktorisches hat es der Frauenpresse ganz offensichtlich ganz besonders angetan. Die Bücher, die derzeit so kursieren heißen – ohne Quatsch:

Der Duft…

…der Lotosblüte

…der Kaffeblüte

…der Pfirsichblüte

Der Eukalyptusblüte

…der Apfelblüte

…von Safran

…des Jacaranda

…der Farben

…der Erinnerung

…von Bittermandel

…des Himmels

…des Sommers

dann gibt es noch “Der Duft….” der Wüstenrose, des Mangobaums, der Mondblume, von Zuhause, des Blutes, des Lindenbaums, der Rose, der Sehnsucht, von Sandelholz, von Erde und Zitronen, von Seide, von Schokolade.

Mannomann! Wir empfehlen: Der Duft des Sesselpupses!

Danke, Titanic! Wieder mal auf den Knien gelegen!

Posted Freitag, November 25th, 2011
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Der MUSS hier rein: Kalauer des Tages

Posted Freitag, November 11th, 2011
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Hunde- und Kindererziehung in München

Posted Montag, Juli 11th, 2011
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Vor circa zehn Jahren begann das Phänomen in München. Inzwischen machte es auch als neue Berliner Hassgruppe “knochig, blond, Mutter” in der Literatur wie in Feuilletons die Runde (z.B. “Carlottas Spaß” von Ulrike Draesner). Mütter, die ihr finanziell gesichertes Muttersein zwischen Bioladen und Fitnessstudio als hehren, hohen, kostbaren Auftrag begreifen, der sie in einer Art diplomatischer Immunität vor eventuellem Einfädeln in derzeit gültige moralische Regelwerke schützt. Wobei diplomatisch hier das falsche Wort ist. Mütter, die es stört, wenn SIE mit ihren sportlichen Kinderwagen zum Preis eines Mitteklasseautos DIR in die Hacken fahren.

Mütter, die quasi von Gottes Gnaden darüber erhaben sind, wenn ihre Kinder dem Nachwuchs anderer die Sandschaufel über den Schädel ziehen, sie von der Schaukel schubsen oder beinfach nicht mehr vom unteren Ende einer gut besuchten Rutsche weichen wollen. Väter, die dazu “süüüüß” sagen und es “dufte” finden, dass die Kleinen zwischen Chinesischkurs und Geigenunterricht noch so viel Zeit finden, andere Kinder zu terrorisieren. “Durchsetzen” nennen sie es.

Erzeuger, die sich erst missgelaunt zu einer Reaktion hinreißen lassen, wenn  sie andere Eltern mehrmals darauf hinwiesen, dass schon der halbe Spielplatz Platzwunden hat und sie ihrem Kind doch endlich den Baseballschläger wegnehmen sollen. Folgendes bekommt man dann passiv zu hören: “Jakob (Lara, Sarah, Tobias, Luca, Alexander, Isabella Aurelia, Freija Aline, Torge Manus, Juna, Lotte Sofie, Emma Soley, Arjen, Pia Philine, Benjamin-Leon,  Lena Marie, Noelani) wir haben doch gestern lange darüber diskutiert, dass wir es gar nicht schön finden, wenn du andere Kinder haust!” Pia/ Philine/ Jakob, meist zwei Jahre alt und dem Satz alleine semantisch nicht gewachsen, schaut entsetzt, weint bei Bedarf und schlägt nach ca. fünf Minuten munter weiter.

Aber es wird noch besser! Da ja gerade in München immer weniger blonde dürre Frauen oder Männer unter 55 Jahren Kinder bekommen, kaufen sie sich jetzt Hunde. Es gibt so viele Hunde in München wie nie zuvor. Sie heißen Jakob, Lara, Sarah, Tobias, Luca oder Pia, bekommen Biofleisch aus Schweden und den Platz in Frauchens/Herrchens Bett und Herzen, der an sich für ein Kind gedacht war. Sie terrorisieren völlig erziehungsfrei die Spielplätze, Parks und öffentliche Wiesen wie früher ihre kindlichen Vorgänger und hinterlassen stinkende Würste, die bisher noch sehr wenige ihrer Mamis/Papis wirklich entsorgen (in Schwabing bleibt fast immer die Wurst IN der Tüte liegen). Dazu erfreuen sie die komplette Länge der Isar in München mit andauerndem, nervenzerfetzendem, hundehassevozierendem, Ruhe unmöglich machendem Dauergekläffe und -Gebelle, das so viel heißt wie “Schmeiß mir den Stock in das Wasser”, was aber dank Desinteresse oder Dauergequatsche der Hundemamis/-papis nicht erhört wird. “Mein Hund wird gewaltfrei erzogen” heißt es dann.

Folgendes bekamen wir gestern (passiv) zu hören (Mensch an Hund): “Tobias, wir haben doch gestern lange und ausführlich darüber diskutiert. Ich möchte nicht, dass du dauernd bellst.” Tobias hat ungefähr ebenso viel  verstanden wie der menschliche Namensvetter vor zehn Jahren und er bellt begeistert weiter. Zwischenzeitlich schüttelt er sich lange, stinkend und ausgiebig vor unserem Liegeplatz, klaut dem Nachbarn zur Linken sein Pausenbrot und legt sich auf das Handtuch eines weiteren Badenden. Lächelnd und stolz schaut sein Frauchen/Herrchen ihm zu, im sicheren Wissen, dass wir den Schützling alle so liebreizend und fantastisch finden, wie sie selbst. Bald schon sind fünf oder sechs kläffende, schüttelnde, dauerbellende, geduldszermürbende, schreikrampferzeugende, nervenkrisenbewirkende, hundefängeralstraumberufscheinenlassende, mordfantasienhervorbeschwörende………

Egoismus statt Altruismus! Zu diesem Thema – bald an dieser Stelle – Weitere News über Münchener Fahrradfahrer, Autofahrer, Türvordernasezuschlager, Flaschenzerschmeißer und anderes “gewaltfrei erzogenes” Gewürm.

Lieblingsvideo des Tages

Posted Mittwoch, Juni 29th, 2011
Posted in Fundstücke, Musik, Polemik, Video | Kommentare deaktiviert

Ja, es ist unkreativ, es ist nur Copypasteblogging, aber es ist soo gut!

und hier zur Erinnerung das megaschwachsinnige Original, das dem Remake an Komik in nichts nachsteht: