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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for Februar, 2011

Bevor die Maikäfersiedlung, die erste Sozialwohnungsiedlung Münchens, mit ihren süßen kleinen Gärtchen völlig dem Erdboden gleichgemacht wird, um dann als depressionsbraune Kackhaussiedlung eine neue Karriere als sozialer Brennpunkt zu erleben, wird HEUTE nochmal gefeiert

(Einladung ganz unten)

VORHER:

NACHHER:

Anklicken, dann wird’s groß.

Styleblogmunich.net

Posted Donnerstag, Februar 24th, 2011

UND ein neues Model für den stylishen Teil des Blogs. Michael Behr heißt er, wie er mir verriet, und die Temperatur während der Aufnahme betrug mollige – 2 Grad.
Schnatter….

Die Einladung zu einer “Kunstausstellung” und der Markenname Worte Lumas (“Kunst für Jedermann”) sind eigentlich zwei Vokabeln, die nicht wirklich in einen Satz gehören. Trotzdem ist es auffällig, wie schön Dekoratives sein kann. Die geraunten Worte eines Nachbarn – “Sekretärinnenkunst”! Das Sujet seiner Geringschätzung: Die Mosaikbilder von Anna Halm-Schudel und ihre endlosen, auf schwyzerdytsch vorgetragenen Auslassungen, dass ihre Bilder doch weit mehr seien, als nur das Durchlaufenlassen eines Computerprogramms. Die Zuschauer – es waren UNZÄHLIGE – habe ihr geglaubt und ihr die Drucke für bis zu über 1000 € aus der Hand gerissen. Seufz.
Viel schöner, zwar auch mit Sekretärinnen, dafür aber auch mit tausenderlei anderer Frauen bestückt, zeigte sich der Jalla-Abend im Völkerkundemuseum. Schon um 22:00 war es so bumsvoll, dass zeitweise die Türen geschlossen werden mussten – selbst für Dreiergrüppchen schöner junger Damen. Der brillant gemischte Ethnomix von Rupen und Dimitri, die beide stets gut gelaunt hinter dem Pult zu ihrer eigenen Musik tanzen, kommt so gut an, dass sich unter dem Publikum ein Großteil Frauen bewegt. Und das sehr anmutig. Die Frauequote gilt bekanntermaßen als Geigerzähler für die Qualität einer Location, denn je testosterongeschwängerter und hirnfreier ein Party-Areal, desto frauenfreier, das kennt man ja von HipHop-Konzerten Deutscher Jungkombinate. Und so freuen wir uns am Samstag, den 26.Februar. auf die Releaseparty der Czardas-EP im Ampere, am 7. März auf die Party ebendort. Jalla!

Besucherin bei Lumas

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

"Die Bilder, naja, aber das Augustiner ist prima!"

Jalla

Megastimmung - 80 % Frauen

Endlich entdeckt: das schönste Album der Erde…

Posted Donnerstag, Februar 17th, 2011

..zumindest für Blogmüniik, zumindest derzeit:

Cesária Évora & …

Eine Best-Of aus den letzten 14 Jahren mit Freunden und Duettpartnern die jedem Weltmusikfreund aber sowas von die SCHUHE ausziehen. Jetzt wissen wir endlich, warum Cesária die “barfüßige Diva” genannt wird….

ist es nicht wunderbar, wie die 70-Jährige in ihrer Kittelschürze am Küchentisch sitzt – auf der Bühne wohlgemerkt – und noch schnell die Kippe ausmacht, bevor sie singt…


Viel zu spät, viel zu spät! Aber doch:

Es war wieder SUPERTOLL in der Wiedefabrik! Danke Herr Wiede und all die wunderbaren Künstler und Musiker! Am Besten wie immer die witzigen Arbeiten von Frank Schulz, aber auch die extrem lustigen Bilder von Carl-H1 Daxl, die Traumwelten in den Miniaturen von Elli Hurst, die eindrucksvollen mehrschichtigen Arbeiten von Claudia Grögler und das verrückte Zusammenspiel von Raum (altes Gaswerk) und den weiten, ruhigen Landschaftsbildern von Valeska von Brase. Und das Zusammenspiel von Anton Groiss Grünem Veltliner mit meinem Sprachzentrum….

Daxls Universum:

Und die Party beim Milan Mihailovic:

Dienstag, 15.2.: Die neue Literaturshow Lit-Night in Holger Strombergs KUTCHiiN mit
Dominik Prantl und Jochen Temsch (“Reisebuch”, SZ), Chin Meyer (“Ohne Miese durch die Krise”) und Rita Falk (“Winterkartoffelknödel”) um 20 Uhr. (Balanstr. 72, Haus 32)

Mittwoch, 16.2.: Entspannen und Essen bei wunderschöner griechischer Livemusik im Restaurant Nefeli, Berger-Kreuz-Str. 26: Da werden Erinnerungen ans alte Kytaro wach, nur dass die Küche deutlich besser ist!

Donnerstag, 17.2.: Klassik im Club, und zwar im Bob Bearman, Gabelsbergerstr. 4. mit Julia Barthel (Viola) und José Gallardo (Klavier), dj: dan-thanh.
OOOOOOder in der Jazzbar Vogler die Lesung von Tobias Haberl: “Wie ich mal rot wurde” über seinen spektakulären, gefährlichen, durch nichts an Tapferkeit zu überbietenden Selbstversuch, aktives Mitglied der Partei DIE LINKE zu sein. Und das nicht nur eine Stunde, meine Damen und Herren, nein, ein ganzes JAHR lang. Wie er das überlebte? Wir werden es erfahren. Michaela Schwab spült das Entsetzen danach mit ihrem flüssigen Klavierspiel und wir mit ein paar Halben weg.

Freitag, 18.2.: Kunstaustellung: Move. Kunst und Tanz seit den 60ern
Haus der Kunst,von 10 bis 20:00 Uhr. Ich freu mich schon aufs Kraxeln und Gorillakostüm anziehen und Leute verhauen!

Samssssag – hick – finess sspirit, whissgi and barfessssival in der sständlerstr. 20 im MVV-Mussseum – Prosssd

Passend zum Thema Afterprayparty: Hier in Bild von mir und Gott

Posted Montag, Februar 7th, 2011
Tags:
Posted in Fotos, in eigener Sache | Kommentare deaktiviert

Karel natürlich

An sich sollte hier der Artikel darüber stehen, wie wunderschön es mal wieder in der Wiedefabrik war, aber aus aktuellem Anlass muss ich meinen Lachmuskelkater mit euch teilen:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

DJ Grufti rockt die Afterprayparty im alten Peter

Posted Donnerstag, Februar 3rd, 2011

Wenn Chefsodomisten die Schäfchen weglaufen, dann muss aber, also wirklich. Und wenn kleine Jungs nicht mehr Minis- sondern lieber Demonstranten werden, und Legobaukästen „Stuttgart 21“ heißen (siehe älterer Post http://blogmunich.net/?p=685), dann ebenso. Ein nicht versiegender Quell des Frohsinns ist der Versuch, junge Menschen an die Kirche zu binden, immer wieder. Wir sprechen jetzt nicht von den verklärten jungen Blassgesichter bei den Kirchentagen, das ist ein anderes trauriges Kapitel, nein, wir munkeln über die kirchlichen Pläne, die Peterskirche für die junge schwarzen Szene attraktiver zu gestalten.
Beim jüngsten Besuch von Blogmunich im alten Peter – natürlich nur zu Recherchezwecken Marke „Blogmünique goes Dogmatique“ – entdeckten wir Interessantes: Beispielsweise das schauerlich schöne, liebevoll in Spitze eingenähte Skelett der heiligen Munditia, auf deren Schrein die Aufschrift „APC“ prangt, Nein, nicht American Power Conversion, sondern „ASCIA PLEXA CAPITA“, mit dem Beil enthauptet (Foto unten). Schon hier ahnt der Dark Star von Welt, dass er nicht mehr auf grufti.de suchen muss, wo es „Urnen und Särge zu fairen Preisen gibt“, sondern dass er am Ziel seiner sehnlichsten dunklen Wünsch angekommen ist.
Was jedoch noch mehr Gothics die Tränen der Freude in die Augen treiben dürfte ist das DJ-Pult, das in der ersten Bankreihe steht (siehe Foto unten). Was ist passiert? Dürfen wir uns demnächst über Partynächte Marke „Mixed not mashed – Sakralboogie mit DJ Grufti“ oder „Chaca Chaca – Juke & Joy Afterpray-Party mit DJ Kaplan“ freuen? Auf Popemusik von in Jesuslatschen gekleideten Öko-Menen, God Metal der Band „Holy Mass-ive Attack“, Buffy Saint Marie singt dazu aus dem Soundtrack von „Rosary’s Baby“ und nebenbei spricht man aus monstranzgroßen Bechern dem leckeren Messwein zu? Ein Messwein, nach dem man am nächsten Tag übrigens übel aussieht, nix mit Dreifaltigkeit, schön wär’s. Und das mit der Wiederauferstehung nach so einer Nacht ist auch nur ein Gerücht. Man überlegt sich, für den Leib Christi mal kurzfristig vom Vegetariergelübde abzusehen, so ein Kannibalenhäppchen bekommt man ja nicht alle Tage. Wenn man sich da mal nicht eine üble Diarrhözese holt. Der Pfarrer lallt von der Kanzel, fällt runter und geht eine Runde Stagediven – was dem Wort “Abkanzeln” eine völlig neue Dimension verleiht, Dominus und Domina Deus, Deus Pater omnipotens, ja Kruzifix und hollareidullijöh…
Aber nein, aus und verpufft der Traum vom fröhlichen Gelage in der Kirche, hier kommt die Lösung: John Travioli wird gefeiert, der schmierige Italostar aus dem Film „Saturday Night Fever“, der so schön die Jacke wirbeln und Disco-Lichterketten abfackeln konnte. Na dann. Doch wieder nur eine Ü-90-Party mit Bio-Holundersirup der Marke “Vater Unser Land”. Kennen wir schon.