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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for Oktober, 2011

Ich will nicht bleiben, wie ich bin…..

Posted Montag, Oktober 17th, 2011
Posted in Allgemein, Fotos, Fundstücke, Humor | Kommentare deaktiviert

Gesehen in der Barerstraße

Werbung des Tages

Posted Donnerstag, Oktober 13th, 2011
Posted in Aktionen, Allgemein, Werbung | Kommentare deaktiviert

Ich mag meinen Jäger, weil er dem Wild über die Notzeit hilft….

… damit er uns in der Saison wieder abballern kann

Wies’n-Resümee – und Spiegelparade

Posted Dienstag, Oktober 4th, 2011
Posted in Alkohol, Münchentrend, Text, Völkerverständigung | Kommentare deaktiviert

Nach der urlaubs- und stressbedingten Wies’npause meldet sich Blogmunich wieder zurück. Mitten im bierseligen, jodeldödeligen, uringetränkten und torkelnden  Wiesntaumel wurde man als  Münchener dieses Jahr von einer tsunamiesken, eruptiven Wuchtwelle der Deppentrachten erwischt, die aus idiotischen Halstücherln „ohans, zwoha, droha, gesuffer!“ brüllten, dass es aber so was von gar keinen Spaß mehr machte. Heute übrigens schlichen in der U-Bahn noch einige Menschen in Tracht einher, blass, hohläugig, im vergeblichen Versuch, sich daran zu erinnern, wo sie übernachtet haben.

Wenigstens war es schön, dass die Nuttendirndl, Schnöselhöserl, Karohemderl, Lui-Vittn-Tascherl der Bauderndotscherln aus Preußien, die Hey-Baby-Lolitas, denen die Tragweite ihrer Hütten-Holzschau leider nicht bewusst ist, bis sie die Griffel irgendeines Strotzbesoffenen Vollkotzis im Dekolletee kleben haben, gut dass all diesen Ärgernissen des echten Münchener Wiesngängers die fast schon beschauliche Tümelei der Oidn Wiesn so rein gar nichts vermittelt! Weil man dort weder auf den Bänken „Joana“ tanzt und das schon gar nicht in streichholzkurzen Leder-Hot-Pants, sondern in echten Trachten echte Paartänze, die teils so konzentriert und wirken aussehen, wie sonst nur der Tango!

Blogmunich plädiert dafür, das was derzeit „Wies’n“ genannt wird, auf die Faschingstage zu verlegen, dann drei Monate lang quasi nur noch für Touris und Teenies laufen zu lassen, so dass es die Münchener Stadtkassen vollspült und sie mehr Geld fürs Kotzewegwischen und Scheißhaufen entsorgen ausgeben können. Rund um die Wiesn könnten dann völlig neue Erwerbszweige gegründet werden: Sucht- und Abtreibungskliniken beispielsweise, private Ausnüchterungszellen mit fünf Sternen, psychologische Hotspots für Vergewaltigungsopfer und Spezialreinigungen. Und ein Zivilkleidungsverleih für den Tag danach. Im Herbst könnte dann die Oide, die guade Wiesn starten, das dafür aber jährlich, die Theresienwiese ist dann ja leer. Zwar gehen wir noch nicht so weit, Trachten für Unbayern verbieten zu wollen (wie ein gewisser Trachtenverein im Oberland), aber wir sind für ein Verbot von JEDER Art von Landhaus-Fetzen aus bedruckten Säcken und Trotteltücherln an Männerhälsen.

SKANDAL! JAHRMARKT DER EITELKEITEN AUCH IM GASTSTÄTTENMILIEU

Hey, seh ich toll aus….

… lass mich auch mal vor den Spiegel… boah! Grün!

hey, ich will auch mal! Wow, mit Lichtsprenkeln!

Ich auch! Ich auch! Ach menno :-(