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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Archive for Januar, 2012

Dada-Früh-Stück

Posted Montag, Januar 23rd, 2012
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Gesehen in der Reichenbachstraße (unten nochmal in groß)

Nur noch bis heute: A Clowns Illusion

Posted Donnerstag, Januar 19th, 2012
Posted in Aktionen, Kunst, Locations, Münchentrend, Party | Kommentare deaktiviert

Gerade da, wo wir im letzten Post aufgehört haben, nämlich ob Illustration/ Comic/ Werbung auch Kunst ist, setzen wir hier wieder an. Zuerst aber MUSS gesagt werden, dass das Zusammenspiel von Illusion, Illustration, musikalischer Diktion und Installation “A Clowns Illusion” bei Familie Blogmunich zur unbedingten Enthusiation geführt hat. Bilder (Illustrationen?) von Ferdalita, Video-Installationen von Capsolé und die leise Melancholie des Singer/Songwriters Antun Opic, der live dazu aufklampft, setzten einen sofortigen Relaxreflex in Gang. Flirrende Bilderrahmen, zwinkernde Portraits, Omaschränke mit Projektionsscheiben, der Minifriedhof und und eine Himmel-Hölle-Erde-Landschaft, in die man sich selbst hineinbeamen kann, löste – entspannte – Begeisterungsstürme in unsern infantilen Herzen aus.

Zwei Münchener im Himmel

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Ob Kinderbuchillustratorin Fedralita aus Wien, deren Portfolio zweifelsfrei imposant ist, hier Kunst oder Illustration ausstellt, beschäftigte uns den Rest des Abends –  den man gelockert (und rauchend) bei Bier und Longdrinks an der Babel-Bar ausklingen lassen kann.

Wir fanden: Technik: Eins, setzen. Aaaaber zu oft erinnern Fedralita-Bilder wie das:

zu sehr an 503er Pierrotschrott:

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Oder das:

an die Gmunder Keramik der 50er:

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Oder ihre Indianerromantik an die 80er-Stretchhosenträger-Buden-Deko:.

Trotzdem: Das Zusammenspiel ist UNBEDINGT sehens- und empfehlenswert, sogar – oder besonders – Kinder werden daran ihre Freude haben. Heute, 19.1.2012 bis 22:00 Uhr, Freitag, 20.1.2012

Bilderrätsel des Tages

Posted Mittwoch, Januar 18th, 2012
Posted in Allgemein, Humor | Kommentare deaktiviert

Was ist das :

UND

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Auflösung: Nazis und Goldmund (aua, ich weiß!)

Bureau Mirko Borsche und Aaber Artspace. Kunst, Comic oder Design?

Posted Freitag, Januar 13th, 2012
Posted in Design, Kunst, Vernissage | Kommentare deaktiviert

Es ist zweifelsfrei ein Ritterschlag für Mirko Borsche und sein Designbureau, dass er nun in der Pinakothek der Moderne hängt. Der überaus bescheidene Künstler/Designer hatte seine Arbeiten für die Ausstellung “einfach” noch einmal neu gemalt, also analog, oder eben auch “unplugged” ausgestellt. “Vielleicht so 50 Leute” hatte Mirko Borsche erwartet, es kamen aber mindestens 300 oder sogar mehr. Welch ein rauschender Erfolg. Die prägnanten Reden von Zeitmagazin Chefredakteur Christoph Amend und vom Sammlungsdirektor Prof. Dr. Florian Hufnagel waren kurz genug und die Publikumsspreu trennte sich sofort danach vom Weizen: Wer nämlich zuerst zur Sammlung raste, konnte sich einen Platz vor den vielen Werken in dem engen Raum sichern. Wer aber zuerst zum Wein stürzte (so wie Blogmunich natürlich, kulturbanausig wie gewohnt), der musste zuerst austrinken, bevor er dann ohne Glas vorgelassen wurde. Angst vor Anschlägen? Dazu gäbe es an sich keinen Grund! Gratulation an das Bureau für diesen gelungenen Auftakt!


Teil zwei des Abends: Jim Avignon And Friends im Aber Artspace in der Kaiserstr. 14
Junge, hippe, schöne, wichtig blickende Menschen, eine Bar und natürlich ein DJ! Der spielte – na klar – Retro, also Musik, während deren Entstehungszeit er selbst noch mit der Trompete unter dem Weihnachtsbaum herumlief. Also gute Musik. Leider kam wegen der gefühlten 20 millionen Lux keine rechte Stimmung auf, aber eine Galerie im Dunklen geht irgendwie auch nicht….
Mehrere Räume beherbergten teilweise sehr originelle Werke (beispielsweise Mia Gideons Fotocollagen aus Sao Paulo-, Berlin- und Kairo-Stadtfotos). Jim Avignons Groszsche Comic-Epen, Fehmi Baumbachs Bastelarbeiten und Lea Heinrichs Zeichnungen kompettierten das Ganze. Auch Unverständliches war zu bestaunen. Beispielsweise die beiden gezeichneten Pfadfinder Rojo und Pictoplasma von Juju Delivery mit ihren Röntgenstrahlenaugen. Sie erinnern an die “Duck & Cover”-Warnfilmchen vor Atomanschlägen aus den 50er Jahren.

So, genug in die Nesseln gesetzt, schließlich ist das anerkannte, junge, hippe, schöne, wichtige Kunst und wir nur alte Säcke, die den Schuss nicht gehört haben und immer noch auf Gerhard Richter stehen! In diesem Sinne: “Duck & Cover!”

Achselhaar-Rasur im alten Griechenland

Posted Sonntag, Januar 8th, 2012
Posted in Fotos, Fundstücke, Kunst | Kommentare deaktiviert

“Hast du auch immer so Stoppeln?” – “Nö, bei mir geht’s!” – “Ich habs Wäxn lassen, ist echt besser!” (Gesehen in der Glyptothek)