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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

Von Zahnprothesendesignern und Nasenpopelvergoldern

Posted Montag, November 22nd, 2010

Hey, Ihr, Promi-Eltern!
Nicht genug damit, dass man sich als Rezensent über Mitch Winehouses CD “Rush Of Love” ärgern muss, der quasi verkehrt herum in die Fußstapfen seiner Tochter Amy Winehouse stampft und sich als eher schlechter als rechter Crooner versucht. Nun darf man sich auch noch anhören, dass das, was früher ein Blumenmädchen war, heutzutage “”Floralkünstlerin” heißt, die das, was früher Adventskränze hieß, als “Kunstwerke” anbiedert, äh -bietet. Das geht – wenn man selbst keine berühmte Tochter, Model oder Ehefrau ist – selbstverständlich nur, wenn es wenigstens die Tochter ist: Auch Model und Schweini-Freundin Sarah Brandner hat nun eine Mutter, Sabine, die in ihre Fußstapfen stakst, die die von illustren Persönlichkeiten ausgeatmete Luft auch einmal schnuppern will und die sich daher ausdenken musste, was es noch Unnötiges gibt, das Promis kaufen könnten. Warum sie kein “Schmuckdesign” macht, das ansonsten für designunkundige Promischlampen herhalten muss, weiß man nicht, aber Adventskranzdesign ist ja eigentlich noch krasser, oder?
Wir hätten da noch Vorschläge für die Mutter von Uschi Glas oder die Tante der Freundin von Lara-Joy Körner: Gesundheitslatschendesign wollten wir grad schreiben, aber das hat ja schon Heidi Klum gemacht. Aber wie wär’s mit dem Nasenpopelvergolden, Zahnprothesendesign, Bilderhakenbemalen, Auszieh-Artist, Barbiefrisurenfotografin, Fußnagel-Feil-Happenings oder Golddraht-Kleiderbügel-Biegedesign?
Wir jedenfalls hoffen, dass unsere Kinder auch bald Karriere machen und melden uns schon mal an für den VHS-Kurs “Plätzchen-Äcktschn-Backing for Hausfrauen-Artists”
In faszinierter Resignation, liebe Promi-Eltern, Euer Blogmunich!