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Blogmunich

subjektiv und ungerecht

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Hey, du, München!

Posted Donnerstag, September 2nd, 2010

Wieso flanieren in Dir jetzt, Ende August, plötzlich so viele Hochschwangere? Sie strecken und recken ihre Bäuche in die späten Sonnenstrahlen, so dass man, rechnet man ein wenig nach, vermuten muss, dass Sex bei Dir nicht mehr im Frühjahr Hochkonjunktur hat, wo normalerweise ein blitzblank geputzter Frühlingshimmel die Temperaturen von minus 10 Grad im März auf plus 30 Grad im April schnellen lässt. Fast könnte man meinen, dass dank Klimawandel, Jojo-Wetterlage und anderen Unannehmlichkeiten die Lust auf Sex schon wieder vorbei ist, kaum ist man aus dem T-Shirt gesprungen. Weil es dann entweder zu heiß oder zu kalt ist. Und wenn die Kinder dieses Jahr statt im Frühsommer  plötzlich August oder September kommen, dann können wir davon ausgehen, dass sie murmelmurmel rechenrechen, im November gezeugt wurden. Oktober, das ginge ja noch! Oktoberfest, Altweibersommer, Wandern und Hütten und so. Aber November? NOVEMBER?

Jetzt wissen wir es! Die Wirtschaftslage! Keiner kann es sich mehr leisten, den öden, faden, nassen, kalten, scheußlichen Regenmonat November mehr schönzusaufen oder wenigstens schönzuessen. Niemand ihm mehr in der Karibik den braungebratenen Rücken zukehren. Kein Geld.

Und was bleibt dem Armen laut Emil Zola als einziges Gratisvergnügen auch wenn der Brotschrank leer ist? Ganz klar: Sex. Was man daraus errechnen kann, dass Geldfreie dann auch noch massig Kinder bekommen und wie das eine Gesellschaft….

und ob Thilo Sarrazin nicht irgendwie recht….  ach lassen wir das.

Freuen wir an dieser Stelle uns lieber darüber, dass es in Dir, liebes München, bald mehr als die peinlichen 11 % Haushalte mit Kindern im Stadtgebiet gibt, die derzeit im Bundesvergleich (32, 7 %) oder z.B. Landshut (43 %) so unterirdisch ist, dass ich mich an Deiner Stelle, hey, München, echt schämen würde!

Hat der Anal-Phabet ein Mietzen-Trum?

Posted Donnerstag, August 12th, 2010
Tags: ,
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Lese-Stolperfallen

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame sammelten Blogmüniiik die vertrackteste und komischsten Stolperfallen beim Lesen. Oder aufschreiben. Der Klassiker: Ein Zettelchen der Sekretärin an ihren Chef: „Der Anrufer hat gesagt ‚Ganz leise kräht der Hahn’.“ Es handelte sich um den „Kanzleisekretär Hahn“. Aber das ist ja wieder ein Verhörer. Hier aber die falsch betonten Lesefehler:

Wir fanden bisher den eingebildeten Eti-Krat (Ethik-Rat). Er speist gerne in der umweltfeindlichen Baum-Esszentrale (Bau-Messzentrale), gleich neben der Marmo-Rei (Marmor-Ei). Dort wachsen auch die seltsamen, ohrmuschelförmigen Zuckerrohrpflanzen, aus denen man Rohr-Ohr-Zucker (Roh-Rohrzucker) herstellt, nach deren Genuss man aber eine schwere Dips-Ose (Dipp-Soße) bekommen kann. Dass diese Krankheit auch nach hinten losgehen kann, weiß der Anal-Phabet (An-Alphabet). Aus schmerzlicher Erfahrung. Der in der Baum-Esszentrale angebotene Schwarzer-le ist aber kein kleinwüchsiger Afroamerikaner, sondern die Schwarz-Erle! Zwischen deren Zweigen schimmert der  Zwergel-Stern (Zwerg-Elstern) und das Schiebfen-Sternchen (Schieb-Fensterchen). Auch die Ambi-Ente und Ambival-Ente (Ambiente und Ambivalente) flattern aufgeregt durch die Zweige. Dass sich dieses Biotop auch zweifelhafte Urin-Sekten (Ur-Insekten) zu eigen machten, lehrt uns eines: Urin stinkt (Urinstinkt). Eine riesige Katze, das Mietzen-Trum (Miet-Zentrum) frisst unter den Bäumen einen schillernden, statisch aufgeladenen E-Hering (Ehe-Ring). Sie hat unzählige Parasiten, so genante Piz-Zäcken (Pizza-Ecken). Der Gründer der Baum-Esszentrale übrigens ist ein sehr alter Herr, jedoch so rüstig, dass er sich in seiner Alter-Steilzeit (Alters-Teilzeit) einen echten Lenz macht. Er ist erst kürzlich, einfach um mehr Gleichaltrige kennen zu lernen dem TIGE Renten-Club (Tiger-Enten-Club) beigetreten. Er trägt seine Stiefen-Kelchen (Stief-Enkelchen). Kein Problem für ihn denn er hat kräftige Altbauch-Arme (Altbau-Charme). So denkt er darüber nach, ob er denn als Er-Blasser (Erb-Lasser) taugt oder dazu einfach zu rosig aussieht. Er will sich damit aber Zeit lassen, bis auch er als Hinster-Bender (Hin-Sterbender) fühlt, dass sein Stündchen geschlagen hat. Bis dahin isst er sein Leibgericht aus dem Osten, die Polen-Tarauten (Polenta-Rauten) mit Schwein-Elendchen (Schweine-Lendchen), garniert sie mit Geldau-Tomaten (Geld-Automaten) und kniet sich täglich vor seine Bet-Truhe (Bett-Ruhe), bevor er die Zahnpasta aus der Wachs-Tube (Wach-Stube) drückt.